Mondphasen-Therapie


Einleitung

Neumond

Zunehmend

Vollmond

abnehmend

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

 

         

 

           

 

           

 

          

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AusSaat

Wachstum

Ernte

Ruhezeit

 

Mondphasen-Therapie. Warum ich diesen Artikel so benannt habe, weiß ich selbst nicht so genau. Der Titel kam mir ganz spontan in den Sinn. Es geht jedoch darum, in unserem Leben einen gesunden Rhythmus zu finden. Und vor allem unser Leben zu entschleunigen. Sonst landen wir irgendwo im Straßengraben, fliegen aus der Kurve.


Aussaat: reichlich säen, nicht am Saatgut sparen

Wachstum: der Vater im Himmel und sein Geist kümmern sich darum

Ernte: reichliche Aussaat führt zur reichlicher Ernte

Ruhezeit: innerer Rückzug, pausieren des Geistes



Die AusSaat

Was säen wir? Was ist unser Saatgut? In was investieren wir? Wir investieren in unser Leben, denn das zahlt sich immer aus. Schließlich ist mein Herz der eigentliche Ackerboden.

Vor allem: Auf was säen wir?

Gal 6,8           Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät,                                der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.

Was brauchen wir, um eine gute Ernte zu erzielen?

Zeit     So wie wir bisher Zeit in unser fleischliches Leben wie Beruf, Hobbies, Beziehungen investiert               haben,  nehmen wir Zeit, Zeit für die Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel.

·         Wir investieren Zeit, z.B. sein Wort in der Bibel zu lesen

·         Wir investieren Zeit, z.B. Seminare zu besuchen, die uns persönlich weiterbringen, uns geistlich wachsen lässt

·         Wir investieren Zeit, z.B. Seelsorge wahrzunehmen

·         Wir investieren Zeit, z.B. in ein professionelles Bibelstudium

Bevor wir säen, müssen wir unseren Ackerboden für das Saatgut vorbereiten. Dazu schauen wir uns die Beschaffenheit des Bodens der jeweiligen Lebensbereiche an.

Der Vierfache Ackerboden

Markus 4,15       Das aber sind die auf dem Wege: wenn das Wort gesät wird und sie es gehört haben,            

                                kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war.

Beim Weg geht’s um den Wandel, den Lebenswandel. Damit der Satan nicht das Wort wegnehmen kann, achten wir täglich darauf. 

Für einen Weg brauchen wir Zeit, z.B. wenn wir von einem Ort zu einem anderen fahren.  Unser Lebenswandel, für einen erfüllten Lebenswandel braucht es einfach seine Zeit, damit alles wachsen und dementsprechend reifen kannst.

Achtsam können wir nur sein, wenn wir bei uns selbst bleiben, zentriert, und uns kon-zentrieren auf das, was gerade vor uns liegt und vor allem uns nicht ablenken lassen von den Verlockungen in der Welt.

o   1 Petrus 5,8       Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher,  der Teufel, geht

                            umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

Markus 4,16       Desgleichen auch die, bei denen auf felsigen Boden gesät ist: wenn sie das Wort gehört                                                            haben, nehmen sie es sogleich mit Freuden auf,

                               (17)aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder                                      Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so fallen sie sogleich ab.

Lexikon zur Bibel S. 335

In der Bibel ist der Fels das Bild der Stärke (Ps 31,3), des Schutzes und der Sicherheit (Ps 40,3; Jes 32,2, 33,15f). Wegen der Unveränderlichkeit des Felsgesteines bezeichnet die Bibel oftmals Gott als einen Felsen (5 Mo 32,4; Ps 18,3; Jes 26,4).

Normalerweise. Doch hier in diesem Fall: Unser Herzensboden ist im Laufe der Zeit steinhart geworden. Es ist kaum Erde vorhanden. Und die Wurzeln, die wir als Kind in natürlicher Weise noch gehabt haben, weil wir da noch nicht so verstrickt waren in die Verlockungen der Welt, haben sich so sehr verkürzt, daß sie sich auf dem Boden kaum halten können. 

Was können wir tun, wenn wir das erkennen? Zum einen Schicht für Schicht den felsigen Boden abtragen, der wir ein Panzer um unser Herz gelegt ist. Oder vielmehr über den entsprechenden Lebensbereich. Wir öffnen sozusagen eine Grabkammer. Denn wir haben manches vergraben, beerdigt, weil einfach zu viele seelische Verletzungen vorhanden sind.

Wenn wir ein fruchtbares Leben führen wollen, müssen wir und dem stellen. Daran führt kein Weg vorbei. Doch wir haben einen Vater im Himmel, der uns beisteht, der unsere Seelenwunden wieder heilt und aus unserem Herzen wieder einen fruchtbaren Garten macht.

Nur sein Wort kann helfen. Das Wort des Vaters ist die beste Medizin, für das seelische, wohlgemerkt. Für den Körper benötigen wir Arzneimittel, die wir von außen einnehmen.

o   Weisheit 16,12   Denn es heilte sie weder Kraut noch Pflaster, sondern  dein Wort, Herr, das alles heilt.

o   Hesekiel 36,26  Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch

        geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein                    fleischernes Herz geben.

Steter Tropfen höhlt den Stein Ausdauer führt zum Erfolg; Beharrlichkeit führt zum Ziel; Beständigkeit zahlt sich aus (Redensarten-index)

·         Wir bleiben beharrlich am Hören von und auf das Wort des Vaters im Himmel.

·         Wir bleiben beharrlich an der aktiven Umsetzung seines Wortes

·         Wir stellen uns vor, wir wären ein Baum und stehen fest mit beiden Beinen / Füßen auf der Erde

·         Wir stellen uns vor, von unseren Fußsohlen wachsen die Wurzeln allmählich in die Tiefe

Die Liebe des Vaters im Himmel, die bereits in uns angelegt ist, hat die Kraft, den Felsenboden zu sprengen, um den fruchtbaren Boden, der darunterliegt, wieder freizulegen.

Damit dies geschehen kann, müssen wir uns der Liebe des Vaters im Himmel öffnen. Am Anfang genügt ein winziger Spalt, denn seine Liebe ist sanft und trotzdem stark genug, um den fruchtbaren Boden freizulegen. Je weniger Fels im Laufe der Zeit da sein wird, desto mehr können wir uns öffnen, so daß der Liebesstrom unseres Vaters im Himmel langsam breiter werden kann.

Markus 4,18       Und andere sind die, bei denen unter die Dornen gesät ist: die hören das Wort,

        (19)und die Sorgen der Welt und der betrügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern           dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.

Hier wird schon deutlicher. Sorgen sind wie Dornen. Je mehr Sorgen, desto mehr Dornen überwuchern unseren Herzensboden, unsere Lebensbereiche. Wer sich ständig Sorgen macht, der hat kein so großes Vertrauen in das Wirken vom Vater im Himmel.

Wer sich Sorgen macht, der kann nicht loslassen.

Lexikon zur Bibel S. 1094

Sorge ist zunächst ein ängstliches und schmerzliches Vorausdenken ohne die Gewissheit, mit den vorhandenen oder drohenden Schwierigkeiten fertigzuwerden (Ps 13,3; Spr 12,25; Hes 12,18f).

Daneben aber bezeichnet Sorge auch die liebevolle Fürsorge des Starken und Mächtigen für den Schwächeren, der ihm anvertraut oder auf ihn angewiesen ist. In diesem Sinn sorgt Gott und versorgt die Seinen (Neh 9,21; Ps 55,23; 1 Petr 5,7) wie die ganze Schöpfung (Mt 5,45; 6,26.28-30). Darum verbietet er allen, die ihn kennen, sich um Nahrung und Kleidung (Ps 127,2; Mt 6,25-34; Lk 21,34; Ps 40,18), ja den angeklagten Jüngern, sich um die richtige Antwort ängstlich zu sorgen  (Mt 10,19; Lk 12,11).

Auch Paulus mahnt, sich nicht selbst Sorgen zu machen, sondern sich in allen Dingen an den Herrn zu wenden (Phil 4,6f). Denn wer sich seinen Sorgen hingibt, den machen sie taub für das Reden Gottes (Mt 13,22; Mk 4,19; Jes 57,11); er lebt in Wunschträumen und verliert den Blick für die Wirklichkeit (Pred 5,2).

Eine angemessene Sorge aber ist die Sorge um die eigene Sünde, wenn sie zum Bekenntnis führt (Ps 38,19).

Die Fürsorge für andere, besonders für die Familie, soll nicht vernachlässigt werden (1 Tim 5,8.16). Apostel und Älteste tragen Sorge um die Gemeinden (2 Kor 11,28; Phil 2,20; 1 Tim 3,5), und die Gemeinden sorgen für die Menschen, die ihnen dienen (Phil 4,10). Doch auch innerhalb der gebotenen Fürsorge besteht noch die Gefahr, sich mehr um den anderen Menschen zu kümmern als um den Herrn (etwa in der Ehe; 1 Kor 7,32-34), und über der Sorge für andere das Hören auf Gott und das Fragen nach seinem Willen zu vergessen (LK 10,41).

Darum das Gebot:

o   1 Petrus 5,7       Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch

Dieses Gebot sagt schon alles. Wir händigen unsere Sorgen dem Vater im Himmel aus, und beenden unser Vorausdenken ein für alle Mal. Wobei das wiederum ein Prozeß ist, von heute auf morgen geht’s natürlich nicht. Unser Vorausdenken ist zur Gewohnheit geworden, und Rückfälle gehören zum Leben dazu. Trotzdem gilt es beharrlich dranzubleiben, bis wir frei sind vom Vorausdenken und wir genügend Vertrauen haben in die Versorgungsweise unseres Vaters im Himmel.

Markus 4,20       Diese aber sind's, bei denen auf gutes Land gesät ist: die hören das Wort und nehmen's an und                                            bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach.

Das Wort ist das Wort des Vaters im Himmel

Die Frucht ist die Frucht des Geistes

Gal 5,22               Die Frucht des Geistes ist Liebe,…..

Die Frucht ist die höchste Entwicklungsstufe.  Aus uns selbst können wir keine Liebe, keine Freude usw.  entwickeln, zumindest nicht die beständige.  Denn es braucht eine Kraft, damit diese sich entfalten kann. Und diese Kraft ist der Geist des Vaters im Himmel. Und diese Kraft entfaltet seine größte Wirkung, wenn wir uns vollständig geöffnet haben.

Unser Herz, bzw. wir kommen zur Entfaltung, wir blühen auf, wie im Frühling, wo alles zu blühen beginnt. 

5 Mose 8,7-9

(7)Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen,

(8)ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt,

(9)ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust.


Das Wachstum

Hier geht’s nicht so sehr um das quantitative, mengenmäßige Wachstum, sondern wir wollen daran arbeiten, qualitätsmäßig zu wachsen.

Was muß wachsen / wer muß wachsen?

Joh 3,30               Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.

Hier ist von Jesus die Rede, der bzw. dessen Geist in uns wachsen muß.  Als Konsequenz müssen wir uns zurücknehmen.  Auch Jesus ist gewachsen im Geist.

Lk 1,80                  Und das Kindlein wuchs und wurde stark im Geist. Und er war in der Wüste bis zu dem Tag, an                                         dem er vor das Volk Israel treten sollte.