Ankunft im Land

Die 31 Landesherren



31 Könige wurden vernichtet. Warum gerade die Zahl 31? Wenn wir jetzt die Zahlenwerte nehmen von der Zahl 30Lamed und die Zahl 1Aleph   bekommen wir   El     אֵל

Das ist sehr interessant, nicht wahr? Die Zahl 31 weist augenscheinlich auf unseren Vater im Himmel hin. Doch ist das tatsächlich so? Der Übersetzung nach, wie der bildliche Text zeigt, sind auch die fremden Götter damit gemeint.

Folglich brauchen einen Namen, eine Bezeichnung für unseren Vater im Himmel, der ihn wahrhaftig ganz klar von den anderen unterscheidet.

Die Erläuterung der Bezeichnung „Eloha“, wie hier im Bild zu sehen, hilft auch nicht allzu sehr weiter. Was mir allerdings bei meinen Überlegungen in den Sinn gekommen ist, so manche Könige halten sich doch wahrlich für Götter.

Warum eigentlich? Wie kommt das, wie Gott sein zu wollen? Hier graben wir mal wieder in die „Vergangenheit“, vielmehr erinnern uns an den Besuch der Schlange im Garten Eden.

1 Mo 3,4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben
             5  
 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Weil es ihnen wohl um Macht geht, um Macht über andere. Und nicht nur das, sondern sie wollen, daß das Volk sie für Götter hält.

Ein Gottkönig (sakraler König) ist ein König, der übermenschliche Fähigkeiten oder Eigenschaften beansprucht. Er gilt zumeist als Inkarnation der Gottheit oder von göttlicher Abkunft. Als solcher ist er Garant für die Zuwendung der Götter oder Mittler zwischen Gott und Mensch.

In der Antike wurden einige sehr bedeutende Herrscher in den Rang von Gottheiten erhoben. Diese „Vergöttlichung“ wird Apotheose genannt.

Vom Gottkönig zu unterscheiden ist das Sakralkönigtum, in dessen Zusammenhang dem König sakrale Elemente zugesprochen werden, er aber nicht als Gott selbst betrachtet wird. (wikipedia)

Wie Gott sein! Ein ziemlich hoher Anspruch. Was ist überhaupt ein Gott? Was können wir unter diesem Begriff generell verstehen? Im Internet finden wir folgende Erklärung:

1.    [ohne Plural]

(in verschiedenen Religionen, besonders im Christentum) höchstes gedachtes und verehrtes überirdisches Wesen

"der allmächtige, dreieinige, gütige, gerechte Gott"

2.    

(in der Mythologie) unsterbliches höheres Wesen von Menschengestalt, das die Verkörperung einer Naturkraft oder einer geistigen oder sittlichen Macht darstellt

"heidnische Götter"

·        Überirdisches Wesen, das verehrt wird

·     Unsterbliches höheres Wesen in Menschengestalt, das eine geistliche Macht darstellt.

Wie bekommen wir das nun auf unsere 31 Könige übertragen? Am sinnvollsten wäre es, für kurze Zeit einer dieser Könige zu sein, sie einfach mal reden zu lassen. Schließlich geht’s ja auch darum, unsere eigenen inneren Könige und ihren jeweiligen Götzendienst zu eliminieren.

Hierfür nehmen wir uns die Liste wieder vor und arbeiten sie der Reihe nach ab. Eigentlich ist es mehr ein Gespräch, um wichtige Informationen herauszukitzeln.  Ich werde den Stadtkönigen, bei denen es keinen Namen gibt, eigene Namen geben.

Dabei gilt folgender Hinweis: Ob bei der Ausarbeitung alle reden werden, das steht in den Sternen, wie man so schön sagt. Vor allem: bitte nicht nachahmen. Es handelt sich wirklich um Götzendienst, initiiert vom Luzifer, alias Satan, alias Teufel.  Es geht hier nur darum, die Dinge ans Licht zu bringen


Die 31 Könige


König Jareach von Jericho

Er: Ach, ist das herrlich, der König dieser wunderbaren Stadt Jericho sein. Das ist meine Stadt, meine Stadt des Himmels, die ich auf die Erde geholt habe. Von dort kann ich in den Nachthimmel blicken und all die Sterne sehen, die ich erschaffen habe.

Er: Außerdem lasse ich mir es nicht nehmen, die Sterne immer so zu platzieren, wie es mir gefällt und wie es für meine Regierungsgeschäfte notwendig ist. Der Mond ist meine Göttin. Und wir sind eins, die Göttin und ich. Wir beherrschen die Nacht.

Er: Unsere Untertanen leben nach dem Mond. Und bei jedem Voll- und Neumond gibt es ein großes Fest, da vereinigt sich das Volk mit uns, um neue Kinder zu produzieren.

Unsere Frage:  Du betreibst also „Astrologie“?

Er: Ja, und unsere Untertanen, meine Untertanen, das sind die Kinder von meiner Mondgöttin und mir.

Unsere Frage: Und wie nennst du das, wenn du, die Göttin und das Volk neue Kinder zeugst?

Er: Das ist ein Fruchtbarkeitsritual, um Kinder der Nacht zu zeugen. Wie das genau funktioniert, das bleibt ein Geheimnis, und das wissen nur die Eingeweihten, also mein Volk.

Unsere Frage: Hierfür gibt es ja wohl auch ein besonderer Tempel, wo das alles geschieht?

Er: Richtig, aber wo der genau steht, und wie die Räumlichkeiten sind, das bleibt jedenfalls ein Geheimnis

Gut, wir wollen da auch gar nicht mitmachen, denn wir sind Kinder des Lichts und unser Vater ist der Vater im Himmel, der die Himmel und die Erde samt uns Menschen erschaffen hat. Was du da tust, König Jareach, das ist für ihn und uns ein Gräuel. Und was sind deine Herrscherzeichen?

Er: Der Rote Halbmond


König Ai  von Ai

Er:  Herrlich, diese Stelen, die von mir zeugen. Und jeder kann mich anbeten in der Stadt. Diese Steinbilder von mir sind ja gut gelungen.

Wir: Na, du bist aber selbst von dir überzeugt. Sich selbst anbeten.

Er: Und schau hier und da, die Tierstatuen. Wenn du dich vor ihnen niederkniest, bekommst du die nötige Kraft in deinem Leben.

Wir: So, so. Das glaubst aber auch nur du. Wir, die Kinder des Vater im Himmels verlassen uns lieber auf dessen Kraft, mit der er uns zurüstet.

Er: Aber ich bin und kann auch euer Vater sein. Diese Kraft bekommt ihr sofort. Die seinige, das dauert doch ewig, bis ihr damit ausgestattet seid.

Wir: Was müssen wir tun, um diese Kraft zu erhalten?

Er: Euch niederknien, entsprechende Opfer bringen und sie an ihren Füßen berühren.

Wir: Und was sollen wir opfern?

Er: Euch selbst, mit der Berührung übergebt ihr immer euer Leben, denn euer Leben gehört dem jeweiligen Tiergott.

Wir: Und wie nennt sich das Ritual?

Er: Lebensübergabe, Herrschaftsübergabe. Die Tiergötter sind eure Herren, eure Lebensführer. Sie wissen am besten, was ihr zum Leben braucht.

Wir: Und wie oft sollen wir das tun?

Er: Regelmäßig, damit ihr mit deren Kräften stets verbunden bleibt

Wir: Hm. Sehr reizvoll. Doch wir sind und bleiben Kinder des Vater im Himmel, der die ganze Erde und die Himmel mit allem erschaffen hat. Außerdem halten wir uns an das Gebot, keinerlei Bildnisse zu machen, um sie anzubeten. Wenn wir uns daran erinnern, im Garten Eden ist unser Vater im Himmel sogar persönlich begegnet. Wir haben das nicht nötig.

Er: Schade.

Wir: Eine letzte Frage noch: Wie nennst du dein Volk?

Er: Sie sind Kinder des allerhöchsten Tieres

Wir: Welches Tier?

Er: Das der Schlange, vielmehr des Drachen, des Roten Drachen

Wir: Sehr interessant


König Adoni-Zedek von Jerusalem

Er: Na, jetzt kann ich mich endlich zurücklehnen. Ich habe alles getan, um meine Kinder, mein Volk und mich selbst zufriedenzustellen. Jetzt kann keiner mehr aufmucken. Uns und vor allem mir geht’s endlich gut. Was will man da mehr?

Wir: Na ja. Aber wird es dann dir mit der Zeit nicht langweilig?

Er: Wie meinst du das?

Wir: Nun, zum Leben gehört auch eine gesunde Portion Neugierde und das Offen sein für neue Herausforderungen.

Er: Na ja, du magst vielleicht recht haben. Aber so ist es doch besser. Dauernd etwas Neues, das ist doch auch nichts. Wenn sich jeder an etwas bestimmtes gewöhnt hat, das reicht doch. Bis jeder das Neue richtig angenommen hat, das dauert doch ewig. Und es ist auch endlich Zeit, sich endgültig auszuruhen.

Wir: Und was sagt dein Volk dazu?

Er: Denen gefällt das. Sie sind zufrieden. Und so herrscht Frieden in der Stadt

Wir: Na, da sind wir skeptisch.  Wir, die Kinder des Vaters im Himmel, der die Himmel und die Erde mit allem geschaffen hat, ist der einzige, der uns Frieden geben kann. Frieden in seinem Sohn Jesus. Und er hat uns nicht geschaffen, daß wir uns dauerhaft im Sessel bequem machen. Ruhen ja, aber nur am 7. Tag, dem Schabbat. Jedenfalls einmal die Woche, da manche von uns auch einen Beruf haben, die an diesem Tag kranke Menschen z.B. versorgen müssen.

Er: Hm. Ich aber bleibe dabei. Es ist wie es ist. Ich habe genug getan. Uns allen geht’s gut.

Wir: Eine Frage noch. Hast du ein bestimmtes Ritual? So wie du da sitzt, ähnelst du einem Buddha, der in gleicher Weise da sitzt und meditiert.

Er: Ich aber meditiere nicht, sondern bete meinen Gott an, meinen Gott der Selbstzufriedenheit und Selbstgerechtigkeit an.

Er: Der Rote Buddha ist mein Lieblingsbild


König Hoham von Hebron

Er: Wunderbar, ein Bündnis mit dem Vater der dunklen Mächte eingegangen zu sein. So kann ich mein Volk unter Kontrolle halten, Macht über sie ausüben.

Wir: Ein Vertrag wird doch mit einer Unterschrift besiegelt. Wie war das bei dir?

Er: Ich habe mit meinem eigenen Blut = Leben bezahlt.

Wir: Und dein Volk?

Er: Wer zu mir, d. h . zu meinem Volk gehören, der bezahlt ebenso mit seinem Blut.

Wir: Äh. Das bedeutet, daß derjenige ja sterben muß, so wie ein Lamm auf dem Brandopferaltar

Er: Keineswegs. ER spendet ein Teil seines Blutes in einen Bottich, aus dem dann alle zugehörigen trinken werden beim Opferfest.

Wir: Er trinkt also von seinem eigenen Blut

Er: Und das der anderen. Es ist auch vermischt mit dem Blut unserer Opfertiere, die wir zuvor geschlachtet haben und dessen rohes Fleisch wir essen beim Opferfest

Wir: Und wann wird das Blut getrunken?

Er: Zum Abschluß, wenn wir alle gegessen und getrunken haben, ist das das Highlight.

Wir: Iiih, ist ja ekelhaft. Wir sind froh, auf der anderen Seite zu sein. Unser Vater im Himmel, der Vater von Jesus, hebräisch Jeschua, hat dies uns verboten. Zumal wir ja durch Jesus errettet worden sind. Er ist für uns am Kreuz gestorben, nachdem er unsere Missetaten auf sich genommen hat. Er ist auch wieder auferstanden, falls ihr das überhaupt mitbekommen habt.

Er: Mitbekommen? Nein. Der ist doch nie und nimmer auferstanden. Da habt ihr sicher etwas falsch verstanden. Unser Blut, das wir trinken, enthält das ewige Leben.

Wir: Seufz. Es ist müßig, euch davon zu überzeugen, daß ihr mit dem Teufel im Bunde seid, der es nicht gut mit euch meint, sondern er in Wahrheit angebetet werden soll und es auch von euch wird, wenn auch unbewußt.

Er: Schade. Aber das müßt ihr ja selbst wissen.

Wir: Eine Frage zum Schluß: Welches Herrschersymbol kennzeichnet dich und dein Volk?

Er: Eine gute Frage: zwei Schlangen, die ineinander verschlungen sind, zwei rote Schlangen

Wir: Wir haben da doch noch ein paar Fragen. Zum einen, ihr betet die Schlange an, als Symbol für das ewige Leben; zum anderen wie nennt sich dein Volk?

Er: Zum einen, ja, wir beten die Schlange an, zum anderen: mein Volk sind Schlangenkinder, Reptilien aller Art


König Piram von Jarmut

Er: Ha, da kann mir keiner reinpfuschen, reinreden. Wir opfern auf den Höhen, auf den Berg- und Hügelspitzen. Und die Rauchzeichen, vielmehr Säulen, sind weithin sichtbar.

Wir: So, so. Und welchen Göttern opfert ihr?

Er: Das hängt ganz von den Jahreszeiten ab. Aber auch bestimmte Festzeiten haben wir, an denen ein besonderes Opfer geopfert wird. Dann opfern wir da immer ein Menschenopfer.

Wir: Und welche Menschen werden dann da geopfert?

Er: Wenn wir erfolgreich einen Krieg gewonnen haben, und junge Frauen ihrem Volk entrissen haben. Wir erwählen unter ihnen eine, die noch recht jung ist. Und diese wird dann dem SEXgott geopfert. Der Hohepriester nimmt sie als seine persönliche Sexsklavin in Empfang.

Wir: Und die anderen Frauen, die gefangen sind?

Er: Sie dienen den Männern unseres Volkes als Tempelhuren.

Wir: Und die übrigen des Volkes, das ihr besiegt habt, was ist mit denen?

Er:  Den Männern rauben wir ihre Manneskraft, indem wir ihre Hoden, in denen ihre Samen sind, dem Sexgott als Feueropfer bringen.

Wir: Wie abartig ist das denn?

Er: Das ist ganz und gar nicht abartig. Und die Frauen, die bereits Kinder geboren haben, werden in verschiedenen Häusern gebracht, bis sie auf unseren Höhen dem Moloch geopfert werden. Denn sie sind nur dafür noch gut. Schließlich wollen wir verhindern, daß ihr Volk weiterlebt.  

Wir: Uns wird richtig schlecht. Aber das ist euer Leben. Euch zu überzeugen vom Himmelreich, von Jeschua und daß er für unsere Missetaten am Kreuz gestorben ist, das macht keinen Sinn. Denn wie alle anderen Könige mit ihrem Volk seid ihr genauso hartnäckig und überzeugt, daß ihr das richtige tut. Da muß Jeschua euch selbst begegnen.

Er: Und wenn schon. Ob wir dann umkehren, das steht auf einem anderen Blatt.

Wir: Und wie nennst du dein Volk?

Er: Es sind Kinder der Reinen Wollust!


König Jafia von Lachisch

Wir: Wen oder was betet ihr denn an?

Er: Äh.Nun, wir haben keinen bestimmten Gott oder Göttin.

Wir: Dann habt ihr also verschiedene Götter?

Er: Ja, jeder einzelne in meinem Volk hat seinen eigenen Gott.

Wir: Ah ja. Und die Rituale sind abhängig vom jeweiligen Gott, nehmen wir an

Er: So ist es.

Wir: Und wie nennst du dein Volk?

Er: Überlegt doch mal selbst, das ist doch recht offensichtlich.

Wir: Hm. Ihr betet viele und unterschiedliche Gottheiten an. Viele Götter , das ist Polytheismus. Ihr seid Polytheisten

Er: So ist es.


König Debir von Eglon

Wir: Welchem Gott folgt ihr denn?

Er: Wir dienen der Göttin Deborah, der Bienengöttin. Und ich bin ihr Sohn, der sich um die Menschen kümmert, damit diese sie anbeten.

Wir: Ah ja. Die Bienen. Diese produzieren ja den Honig. Wie wird sie denn angebetet?

Er: Sie bekommt immer einen großen Topf Honig von der Jahresernte. Und wir feiern dabei das Bienenfest.

Wir: Euer Tempel sieht ja aus wie eine riesengroße Biene. Und da drin summt und surrt es auch.

Er: Das ist auch ihr Haus. Und hier sind alle Bienenvölker zuhause

Wir: So extrem ist euer Götzendienst ja nicht. Dennoch, die Ehre und Anbetung gehört zuerst dem Vater im Himmel, der auch die Bienen geschaffen hat.

Er: Das ist euer Problem. Ich meine, wenn ihr lieber euren Vater, den ihr Vater im Himmel nennt, anbeten, ist das eure Sache. Ich bin der Sohn der Bienenkönig, und lasse mir meinen und den Platz meiner Mutter nicht nehmen.

Wir: In Ordnung. Bevor wir uns da ewig weiter streiten. Es ist nicht unsere Sache, darüber ein Urteil zu fällen.  Eine Frage noch: Wie nennst du dein Volk?

Er: Das Volk der Bienenkönigin. Also sie sind die Kinder der Bienenkönigin.

Wir: Ähm, wir hätten da noch eine Frage, bevor wir weiterziehen. Den Ort Eglon bringen wir mit dem Tanz um das Goldene Kalb in Verbindung.

Er: Das ist richtig. Der Honig ist unser Reichtum. Dieser spezielle Honig verleiht uns Weisheit, wenn wir davon täglich mindestens einen Löffel davon essen.

Wir: So, so. Ihr glaubt also, dadurch klug und weise zu werden.

Er: So ist es.

Wir: die echte Weisheit kommt von oben, vom Vater im Himmel. Der Honig ist nur das Sinnbild hierfür.

Er: Wenn ihr davon überzeugt seid, das ist eure Sache. Wir essen jedenfalls täglich einen Löffel davon.


König  Gisrah  von Geser

Wir: Welchem Gott folgst du nach?

Er: Äh, nun , ja.

Wir: So wie du dich da bewegst, zeigst du deine Bizeps usw.

Er: Ich bilde beständig meinen Körper

Wir: Im englischen heißt das Bodybuilding. Warum hast du das nötig?

Er: Um zu zeigen, daß ich der schönste bin, den bestgebauten Körper habe

Wir: Und die Frauen?

Er: Die machen wie wir Männer regelmäßig Schönheitswettbewerbe. Die Männer mit den aufgebauten Muskeln, die Mädchen mit ihren schön gestalteten und gepflegten Körpern. Und das stets komplett, also ganz nackt, damit man auch jede Stelle sieht.

Wir: So, ihr vergöttert eure eigenen Körper

Er: Ja, so ist es. Und wenn ihr da mitmachen wollt, müßt ihr schon einiges dafür tun.

Wir: Und was?

Er: Zum Beispiel müssen einige von euch etwas abnehmen, um unseren Idealvorstellungen zu entsprechen.

Wir: Wir lassen das lieber sein, denn so ist unser Vater im Himmel nicht. So hat er uns nun mal erschaffen. Und ihm kommt es mehr auf die inneren Ideale an. Er schaut nämlich ins Herz, und weniger auf die äußere Gestalt.

Er: Ach, und daran glaubt ihr?

Wir: Ja, und wir leben auch danach. Zumindest tun wir alles, um danach zu leben. Und je länger wir in der Gemeinschaft mit ihm leben, desto besser gelingt uns das.

Er: Wenn ihr meint, dann ist es halt so.


König Dabar von Debir

Er:  Bei mir habt ihr es mit meinem Wort zu tun. Mein Wort ist wahr und immer gültig.

Wir: So, so. Kannst du uns das bitte noch näher erläutern?

Er: Wie gesagt. Ich bin das Wort, und was ich sage, dem muß gefolgt werden. Mein Wort ist Gesetz, denn ich bin das Gesetz.

Wir: Wie, du bist das Gesetz? Gesetze und Gebote, die macht allein nur der Vater im Himmel.

Er: Na und, das ist mir doch egal. Ich bin das Gesetz!

Wir: Und welches Gesetz? Man kann viele Gesetze erlassen.

Er: Es geht um das Gesetz. Und es ist egal, um welches Gesetz es gerade geht.

Wir: Ach, jetzt verstehen wir langsam. Ihr liebt es, daß jeder sich an die Gesetze halten muß, und wer das nicht tut, vor den Kadi gezerrt wird.

Genau.

Wir: Ihr seid ein Volk von Gesetzeshütern, ihr reitet auf den Paragraphen herum.

Ganz genau.


Fortsetzung auf der Seite                  "Die Landesherren 5"


Copyright:  Silke Maisack