Themen:

Seine Heimat verlassen

In das Land ziehen

Das Land Kanaan

Kanaan - das Land des Dienens

Die Besitzer und Erben des Landes



Abraham

1 Mose 11,27-25,11


Einleitung

So, jetzt wird es spannend.  Wer sich in der Bibel bereits gut auskennt, stellt fest:  der Vater im Himmel fängt mit den Menschen wieder neu an.  Er erwählt sich erneut eine Person: Abram, der später in den Namen Abraham umbenannt wurde.

Von ihm können wir einiges für unser eigenes Leben abschauen und übernehmen. Vor allem sind sein Glaube und sein Vertrauen in den Vater im Himmel recht außergewöhnlich. Wir begleiten ihn nun auf seinem gesamten Weg, der in der Bibel aufgezeichnet ist.

Einmal schauen wir sein Verhalten auf die Weisungen unseres Vaters im Himmel an. Im Zweiten Teil liegt unser Augenmerk auf die verschiedenen Personen, die mit Abraham unterwegs sind bzw. seine Begegnungen mit ihnen. Ihre Wesenszüge und Verhaltensweise stecken auch in uns. Zu seinem  Neffen Lot gibt es einen eigenen Artikel. 


Die Gebote und Pläne des Vaters im Himmel

Seine Heimat verlassen

1 Mose 12,1       Da sagte der HERR zu Abram: »Verlass deine Heimat, deine Sippe und die                                                                          Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!

·         Die erste Weisung:        seine Heimat, seine Sippe, seine Familie  verlassen

·         Die zweite Weisung:     in ein Land ziehen, das er überhaupt nicht kennt

Seine Heimat verlassen. Was bedeutet das? Die vielen Menschen, die wegen Krieg, Hunger und Naturkatastrophen ihr Heimatland verlassen müssen, wissen ein Lied davon zu singen. Um zu leben und um zu überleben, sind sie gezwungen, das Haus, das Dorf und teilweise auch ihre Familie und Verwandten zu verlassen. Sie machen sich auf, um anderswo einen Ort zu finden, der für sie bessere Perspektiven bietet.

Ausgesucht haben sie sich diesen Lebensabschnitt nicht. Der Weg in das für sie „Gelobte Land“ ist sehr weit und birgt viele Gefahren. Die Nachrichten in den Medien bringen es fast täglich, meist dann, wenn entweder wieder viele aus dem Mittelmeer gerettet worden sind oder viele Tote zu beklagen sind. 

Vertiefen will ich jedoch nicht dieses Flüchtlingsdrama. Der Unterschied hier ist jedoch, daß der Vater im Himmel dem Abram (Abraham) geboten hat, mit Hab und Gut sich auf den Weg in ein neues Land zu machen. Abraham ist diesem Gebot freiwillig gefolgt, während wir heute erleben, daß viele Menschen gezwungenermaßen auch ihren Besitz zurücklassen und ihr Zuhause verlassen müssen. 

Seine Heimat verlassen. Was er (Abraham)  dabei gedacht und gefühlt hat angesichts  dieser Weisung, wissen wir nicht. Das geht aus der heiligen Schrift nicht hervor, wie bei so vielen Geschichten. Das wohl einzige, was helfen kann, sich in die Personen hineinzuversetzen und ihnen nachzuspüren.  Er setzt lediglich das Gebot des Vaters im Himmel um, ohne zu fragen nach dem warum und weshalb und wieso. So vermittelt es uns die Bibel.

Seine Heimat verlassen. Wer die Geschichte von Rut gelesen hat, auch sie hat ihre Heimat verlassen und ist ihrer Schwiegermutter gefolgt in deren Herkunftsland. Sie läßt alles zurück, was für sie bisher Heimat war: ihre Kultur, ihre Traditionen, vielleicht auch Freunde und Bekannte.

Seine Heimat verlassen. Das ist erst einmal so gesehen in Ordnung. Es geht für uns um das Abnabeln von den Eltern, vom Elternhaus, um dann selbst mein Leben in die Hand zu nehmen und zu gestalten.

Seine Heimat verlassen. Wir haben hier eine Heimat auf Zeit. Doch wenn der Vater im Himmel uns erwählt und beruft für eine große Aufgabe, für seinen Plan für diese Welt, dann können nicht mehr in der uns liebgewordenen Komfortzone bleiben. Manchmal  heißt das, den Beruf und den Arbeitsplatz aufzugeben, um dem Ruf des Vaters im Himmel zu folgen.

Seine Heimat verlassen.  Wir nabeln uns ab von einer Welt, die uns für eine gewisse Zeit Heimat und Geborgenheit geboten hat, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Vater im Himmel uns in sein Reich und seine Welt hineinruft, sofern wir uns auch da für ihn geöffnet haben.

Seine Heimat verlassen.  Was verlassen eigentlich? Spontan fällt mir dazu ein:  die Gewohnheiten, Verhaltensmuster, die wir im Elternhaus uns angeeignet haben und uns in Fleisch und Blut übergegangen sind, wie man so schön sagt. Dazu evtl. auch unseren Arbeitsplatz, unseren Freundes- und Bekanntenkreis. 

Doch wie immer geht’s um unser Herz, unser Sein.  Wir verlassen nach und nach alles, worin wir uns eingerichtet haben.  Hauptsächlich geht’s um unser Inneres, das verändert werden muß. Die äußere Heimat verlassen, das kann dazu gehören, muß es aber nicht. Wir konzentrieren uns auf unser Herz, unseren Geist.

Fragenblock  1 > Heimat verlassen

Mal angenommen, du wärst an Abrahams Stelle

·    Wie reagierst du, wenn dein Vater im Himmel dich anweist, deine Heimat zu verlassen?

·    Wie geht’s dir damit, was fühlst du dabei, wie denkst du über diese Weisung?

·    Setzt du seine Weisung gleich um oder löcherst du den Vater im Himmel so lange, bis du die kompletten Hintergründe seines Planes kennst?

·    Wie geht’s dir damit, was fühlst du dabei, wie denkst du über den Plan des Vaters im Himmel für dich, wenn du ihn dann kennst?

o   Schreibe deine Gedanken und Gefühle auf

o   Setze hier deinen eigenen Namen ein:

 

Da sagte der HERR zu __________________:

»Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir               zeigen werde!

Sprich mit deinem  Vater im Himmel darüber, welchen Plan er mit dir  hat

Seine Heimat verlassen. Wir brechen auf, verlassen die liebgewordene Heimat. Und sind gespannt, wohin die Reise geht.


In das Land ziehen

Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Wir bekommen also ein Ziel. Der Vater im Himmel gibt uns die Richtung vor, wohin es gehen soll. Er will es uns zeigen, dir und mir.

Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Welches Land will der Vater im Himmel uns da zeigen? Im Kapitel vorher, in 1 Mose 11 wird das Land Kanaan erwähnt, in das sein Vater Terach mit seiner Familie hin wollte. Sie kamen nur bis zur Stadt Haran, wo Terach dann starb. Ob der göttliche Ruf, seine Heimat zu verlassen, bereits schon früher erfolgte, das ist nur spekulativ.

Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Wo befindet sich denn dieses Land, das der Vater im Himmel uns zeigen will? Und wie will der Vater im Himmel es uns zeigen? 

Unser Land ist auf keiner „äußeren Weltkarte“ verzeichnet. Da es wie immer um unseren inneren Menschen geht, befindet sich dieses Land, in das wir ziehen sollen, in uns selbst, in unserem Herzen. Dieses innere Land, in das wir ziehen sollen, das ist in Wirklichkeit das Himmelreich, das Reich Gottes, das Reich des Vaters im Himmel.

Folglich bedeutet das: in uns existieren mindestens 2 Reiche: das himmlische Reich, und unser Reich mit unseren persönlichen Gedanken, Vorstellungen, Plänen, Gefühlen etc. In unserem Land gibt es auch unsere Gewohnheiten, Verhaltensmuster, d. h. unsere Komfortzone, die wir nur sehr ungern verlassen. 

Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Das Land ist von geistiger Natur. Wir haben zum einen den Menschengeist, zu anderen den Geist Gottes, mit dem wir mit dem Vater im Himmel in Verbindung treten. 

Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Unser menschlicher Geist ist in seinen Möglichkeiten etwas begrenzt, um seine Ziele zufriedenstellend zu erreichen. Mit dem Geist unseres Vaters im Himmel eröffnen sich für uns neue Perspektiven. Vor allem sparen wir unsere menschlichen Kräfte:

Sacharia 4,6        Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

Durch seinen Geist! Mit seiner Hilfe gelingt es uns wesentlich besser, nicht nur unseren inneren Menschen zu verändern, sondern auch unser Dienen für den Vater im Himmel bekommt vor allem mehr Freude und Ausdauer. Dienen wir mit rein menschlichen Kräften, so wären diese bald sehr erschöpft, ähnlich die Energie einer Batterie, die vollkommen aufgebraucht worden ist.

Fragenblock 2  > in das Land ziehen

·         Willst du dich darauf einlassen, in dieses Land zu ziehen, das du überhaupt nicht kennst?

·         Willst du in seinem Reich leben und ein vollkommen neues sowie verändertes Leben führen?

·         Willst du künftig darauf verzichten, deine „Probleme“ wie bisher auf weltliche Art zu lösen?

·         Willst du künftig mit seinem Geist leben und alles durch ihn bewirken, so daß du deine eigenen menschlichen Kräfte sparen kannst? – gemäß Sacharia 4,6:

 

Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

4 Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte,….

                             Da zog ich, ________________________,wie der Herr zu mir gesagt hat

                                                                      (eigenen Namen eintragen)


Das Land Kanaan 

Wir gehen nochmals ein Kapitel zurück und lesen ab 1 Mose 11,27

Terachs Geschlecht. Sein Zug von Ur nach Haran

27 Dies ist das Geschlecht Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot.
28
Haran aber starb vor seinem Vater Terach in seinem Vaterland zu Ur in Chaldäa.
29
Da nahmen sich Abram und Nahor Frauen. Abrams Frau hieß Sarai und Nahors Frau Milka, Harans Tochter, der der Vater war der Milka und der Jiska.
30 Aber Sarai war unfruchtbar und hatte kein Kind.

31 Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen nach Haran und wohnten dort.
32 Und Terach wurde zweihundertundfünf Jahre alt und starb in Haran.

Terach, der Vater von Abraham, wollte also mit samt seiner Familie ins Land Kenaan ziehen. Auch wenn er schon recht alt gewesen sein mußte.  In diesem Fall zeigt es sich, daß ein NEU-ANFANG in jeder Altersstufe möglich ist, vorausgesetzt, wir sind innerlich im Herzen beweglich bzw. offen geblieben und wollen uns wirklich verändern.

Da das Land Kanaan in 1 Mose 11,31 erwähnt wird, noch bevor der Vater im Himmel in 1 Mose 12,1 das Gebot bzgl. des Auszuges dem Abraham mitgeteilt hat, muß es dieses Land bereits gegeben haben. Vor allem fand sicherlich ein reger Austausch von Handelsgütern statt.

Terach, der nach Kanaan ziehen wollte, kannte sehr wahrscheinlich aus seinen eigenen Handelsbeziehungen mit diesem Land. Und so wußte er auch, wo mit Vieh und Menschen ein längerer Aufenthalt möglich war, nicht nur um sich länger auszuruhen, sondern auch weiterhin Geschäfte betreiben zu können. Ohne den regen Handeln mit Gütern aller Art wären Terach und seine Familie nicht zu einem solchen Reichtum gekommen.

Allerdings kam er nur bis HARAN, wo er, wie geschrieben steht, verstarb. Die Stadt Haran (den hebräischen Buchstaben nach Charan ausgesprochen) war eine Stadt mit Karawansereien. Hier trafen sich die Karawanen, die aus allen Richtungen kamen und in alle Richtungen weiterzogen.

Eine Karawanserei (veraltete Schreibweise auch Karavanserai, aus persisch كاروانسرا kārwānsarā „Karawanenhof“, türkisch kervansarayı) war eine ummauerte Herberge an Karawanenstraßen. Reisende konnten dort mit ihren Tieren und Handelswaren sicher nächtigen und sich mit Lebensmitteln versorgen. (wikipedia)

Doch warum nach Kanaan? Es hätte ja durchaus auch Ägypten oder ein ganz anderes Land sein können. 


Kanaan – das Land des Dienens

Von Kanaan haben wir ja schon ein paar Kapitel zuvor gehört. Wir erinnern uns an die Stelle 1 Mose 9,18-29, daß der Name Kanaan ein Nachkomme, vielmehr ein Enkel von Noach ist.  Und daß er verflucht wurde, denn fortan soll dieser ja seinen Brüdern dienen.

Wir kommen also mehr oder weniger in das Land des Dienens.

Wie ist das Dienen, der Dienst im hebräischen Sinne zu verstehen?

 Lexikon zur Bibel S. 241

Die im AT meistgebrauchten Wörter sind scheret und abad. Beide können im profanen und religiösem Sinne gebraucht werden.

Scheret bezeichnet einen ehrenvollen Dienst, zu dem jemand berufen wird, der er sogar freiwillig übernimmt.

Scheret wird immer dort benutzt, wo der Dienst der Priester beschrieben wird ( 2 Mo 28,35.43; 1 Kön 8,11; Hes 44,17). Die Leviten dienen dem Hohenpriester Aaron (4 Mo 3,6), den Priestern (4 Mo 18,2), dem Heiligtum und der Gemeinde (4 Mo 16,9).

Immer ist diese Weise zu dienen Folge einer Berufung oder Einsetzung, Dienen ist Vorrecht und Ehre.

Abad heißt arbeiten, ein Werk ausführen, als Knecht dienen

Dem Vater im Himmel dienen,

ist also ein Vorrecht, eine Ehre für uns.

In der Bibel finden wir einige Stellen darüber, wie wir dienen sollen.


Wie sollen wir also tatsächlich dienen?

1 Petrus  4,10.11   

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er

empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei  

Gnade Gottes: wenn jemand predigt,

daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß

er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen

Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein

ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen


Josua 22,5                          

Achtet aber nur genau darauf, daß ihr tut nach dem Gebot

und Gesetz, das euch Mose, der Knecht des HERRN,

geboten hat, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebt und

wandelt in allen seinen Wegen und seine Gebote haltet und

ihm anhangt und ihm dient von ganzem Herzen und von

ganzer Seele


1 Korinther 10,24            

Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient


Philipper 2,4                     

und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf

das, was dem andern dient. 


5 Mose 13,5                     

Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn

fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme

gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen.


Josua  24,14                      

So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und

rechtschaffen und laßt fahren die Götter, denen eure

Väter gedient haben jenseits des Euphratstroms und in

Ägypten, und dient dem HERRN.


Römer 12,11                     

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend

im Geist. Dient dem Herrn.


Römer 14,17-19               

Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken,

sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem

heiligen Geist.

Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und

bei den Menschen geachtet.

Darum laßt uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.



Wenn wir so dienen, dann gibt es auch eine große Belohnung:

Seine Zusagen

2 Mose 23,25       Aber dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will alle Krankheit von dir wenden.

Sprüche 27,18     Wer seinen Feigenbaum pflegt, der ißt Früchte davon, und wer seinem Herrn treu dient, wird geehrt

Römer 11,29         Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen

In eigenen Worten ausgedrückt:

v  Mein Brot und Wasser werden gesegnet

v  Krankheiten werden abgewendet, und zwar alle

v  Keinerlei Reue von seiner Seite, was die Berufung betrifft

v  Keinerlei Reue von seiner Seite, was die Zuteilung von Gaben betrifft

Fragenblock  3 > Kanaan – das Land des Dienens

·       Willst du ein Diener, ein Priester werden, der zwischen dem Vater im Himmel und den Menschen vermittelt?

·    Wie denkst du persönlich über das Vorrecht, ein Diener von unserem Vater im Himmel zu werden / zu sein?

·    Welchen Göttern dienst du?

·    Bist du bereit, die Seiten zu wechseln und künftig dem Vater im Himmel dienen, ohne wenn und aber?

·    Willst du überhaupt dem Vater im Himmel dienen?


Die Besitzer und Erben des Landes

1 Mose 12,7       Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies                                                             Land geben. 

Dieser Satz unseres Vaters im Himmel macht seinen Plan offenbar. Er baut sich ein Volk auf, das ihm dienen und ein Mittler zwischen ihm und den Menschen in der ganzen Welt sein soll. Eine andere Bibelstelle bestätigt dies:

2 Mose 19,6       Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein

Das ist seine Absicht, sein erklärtes Ziel

Im übertragenen Sinne heißt das: Wir sind Erben seines Reiches unter dieser Voraussetzung:

Römer 8,14     Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

Fragenblock  4 > Besitzer und Erben des Landes

·         Willst du ein Kind des Vaters im Himmel und Erbe seines Reiches werden?

·         Willst du dich von seinem Geist treiben, führen, leiten lassen?


Abraham 2 

Fortsetzung von Teil 1


Copyright:  Silke Maisack