Leben in der Herrlichkeit Gottes

Ein Gebetsweg mit 60 Stationen 



 

Nr. Titel  Datum
1 Umkehr zu Gott 15.07.2005
2 Gott, wer bist du, Gott? 16.07.2005
3 Elohim Adonai - Der Gott des Himmels wird es mich gelingen lassen 17.07.2005
4 Zur Ruhe kommen 18.07.2005
5 Ich habe Angst vor der Wahrheit über mich selbst 22.07.2005
6 Frau sein 22.07.2005

Umkehr zu Gott

Gebetsstation Nr. 1

Abba, Vater,

Ich habe den gefunden,

der mich ins Leben gerufen hat.

Aber kenne ich ihn überhaupt?

Kenne ich dich wirklich?

Du hast so viele Namen.

Du hast so viele Bezeichnungen.

Aber ist mir wirklich bewußt,

was sie für mein Leben bedeuten,

welche Rolle Du in meinem Leben spielst?

Oft, nur all zu oft, komme ich dir,

wenn ich ein besonderes Anliegen habe

Oft, nur all zu oft, geht es dabei um mich

Anstatt um dich.

Abba, Vater,

vergib mir diese Haltung

Im Namen Jesu steige ich aus diesem Rollenspiel aus,

aus dem Rollenspiel, das mein EGO mit mir spielt.

Nackt stehe ich da, aber das ist es mir wert.

Denn du bist es, der mich kleidet,

mich einkleidet mit den Kleidern des Heils

und dem Mantel der Gerechtigkeit

ICH BIN VON DIR GELIEBT – HEISS UND INNIG

Du hast mich von der Straße aufgelesen,

schmutzig, verheult und verletzt wie ich war.

Doch das machte dir nichts aus,

denn du liebst es,

eine Elende wie  mich reinzuwaschen und

meine Wunden zu versorgen.

Oft bin ich wieder davongelaufen

Aber du gingst mir nach.

Du suchtest mich und fandest mich.

Wie ein verlorenes Schaf brachtest du mich zurück.

Ich tat jedes Mal Buße

Doch jetzt will ich bleiben in deinem Haus immerdar

Ich will mich einkleiden lassen von dir mit deiner Liebe,

dem Gürtel der Wahrheit und vielem mehr.

Vater im Himmel:

O meine Tochter,

selbstverständlich sollst du mich kennenlernen

Ich kröne dich mit Barmherzigkeit

Ich kleide dich mit meiner Herrlichkeit

Licht ist dein Schleier

Die Liebe ist an deinen Füssen

Denn überall wo du hingehst,

geht die Liebe mit

15.07.2005



Gott, wer bist Du, Gott?

Gebetsstation Nr. 2

Gott, wer bist Du, Gott?

Ich kenne dich nicht

Wer bist du, Gott?

Du hast so viele Namen

Du hast so viele Bezeichnungen

Die Bibel ist voll davon

Wer Du bist, Was Du bist, Wie Du bist

Und dennoch: Ich kenne dich nicht

In Jesaja 45,5 sagst du:

„Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr,

kein Gott ist außer mir,

Ich habe dich gerüstet,

obgleich du mich nicht kanntest“

Ja, ich kenne dich wirklich nicht,

aber du kennst mich

Du hast mein Elend gesehen

Du bist ein Gott, der mich sieht

Doch was bedeutet der Name Gott?

Wenn ich in das Lexikon schaue,

dann steht da etwas von

einem höchsten Wesen, einem Schöpfer

Du bist verborgen,

dennoch offenbarst du deinen Namen

Du bist kein irgend etwas

Du bist eine Person

Du bist persönlich

Denn du offenbarst dich mir direkt

durch dein Wort

mit deiner Stimme oder durch die Schrift

Habe ich das begriffen?

Ich bin der Lust meiner Augen gefolgt

Doch jetzt will ich das nicht mehr

Ich tue Buße. Bitte vergib mir

Und du sprichst:  Ich vergebe dir

Ja, du vergibst mir

Denn dir liegt am Herzen

In Gemeinschaft mit mir zu leben

in Gemeinschaft und vor allem Intimität

O Vater, Gott-Vater, mein

Langsam beginne ich,

dich zu ergreifen,

dich zu erkennen,

vor allem dich zu lieben                                                                                 

Ich trete ein in deine Herrlichkeit

16.07.2005



Elohim Adonai –

Der Gott des Himmels wird es mich gelingen lassen

Gebetsstation Nr. 3

Elohim Adonai

Du Gott des Himmels,

gibst mir das Gelingen

Dein Wort ist verbindlich

Es kommt niemals leer zurück

Elohim Adonai

Du Gott des Himmels,

bist wahrhaftig

Schon zu Anbeginn der Schöpfung

der Himmel und der Erde

mit all ihren Pflanzen und Geschöpfen hast du gesagt:

Ich habe es sehr gut gemacht

Du hast die Sterne geschaffen und den Mond,

daß sie mir den Weg weisen,

wenn ich bei Nacht unterwegs bin

Du hast die Sonne geschaffen,

damit ich am Tage

die bunte Vielfalt der Natur bestaunen kann,

die du geschaffen hast.

Du hast mich geschaffen,

aus deinem Geist hast du mich gezeugt

Du hast mich bei meinem Namen gerufen

Du hast meinen Namen ins Buch des Lebens geschrieben

Alle meine Tage sind ausgebreitet vor dir,

auch die, die noch kommen werden

Dein Plan, den du für mein Leben entworfen hast, ist gut,

so gut, daß es keinen Zweifel daran geben wird,

daß du mit mir zu deinem Ziel gelangst.

Was du mit mir begonnen hast,

das bringst du zu Ende.

Ich laufe den Weg des Glaubens

Ich gehe auf dem Wege der Zuversicht

Du Herr, gibst mir das Gelingen

Ich will es wieder und wieder bekennen,

so lange, bis das entsprechende Ziel erreicht ist. 

Ich bekenne vor dir im Namen Jesu

meine Schwachpunkte im Leben

und mache mich auf den Weg

Ich gehe los und nehme das Blut Jesu in Anspruch,

um die Blockaden  endlich hinter mir zu lassen.

Vater im Himmel:

Meine Tochter, diese Straße, die du gehst,

den Weg, den du erneut betreten hast;

diese Straße ist eine Straße des Sieges

Und die Engel der Barmherzigkeit und der Freude

So wie viele weitere werden dich darin sehr gerne begleiten.

17.07.2005



Zur Ruhe kommen

Gebetsstation Nr. 4

Vater, o Vater

Zur Ruhe will ich kommen,

zu deiner Ruhe

Inneren Frieden will ich haben,

in deiner Herrlichkeit wohnen,

in deiner Gegenwart beständig sein

Meine Herzenshärtigkeit läßt dies nicht zu,

ich bin noch zu stolz

ich bin noch unbarmherzig

gegen mich selbst und andere

Jesus:

Ich bin die Tür zum Leben

Doch die Sünde klebt an mir

Nur dein Blut wäscht mich rein von aller meiner Schuld

von allem Negativem, das mich noch prägt

Das Blut Jesu ist der Weg

Das Blut Jesu hat die Tür zum Vater aufgemacht

Und den Vorhang zerrissen, der mich vom Vater trennt

Ich mache mich nun auf den Weg,

ich nehme das Blut Jesu in Anspruch

und gehe durch die 1. Tür,

die da heißt "Schmale Pforte"

18.07.2005



Ich habe Angst vor der Wahrheit

über mich selbst

Gebetsstation Nr. 5

Abba, lieber Abba

Diese Erkenntnis tut weh, schmeckt bitter,

denn ich will mich gerne vor dir verbergen.

Doch nichts entgeht deinem scharfen Adlerblick

Deine Augen sehen mich

Du schaust mich an, und ich weiß,

es gibt kein Entrinnen.

Abba, o lieber Vater

In deinen Augen sehe ich Kummer und Schmerz

Du trauerst darüber,

daß ich mich vor dir verstecken will

Du aber willst Gemeinschaft mit mir

Aber in meinem Herzen ist etwas geschehen,

daß ich nicht mehr zu dir kommen kann.

Meine Sünde hält mich von dir fern.

Unreinheit ist in mein Leben hinein gekommen

Der Vorhang zwischen dir und mir hat sich geschlossen

Er ist unüberwindbar für mich

Das macht uns beide traurig,

dabei sehne ich mich so sehr,

wieder Gemeinschaft mit dir zu haben.

Ach, wie sehr vermisse ich die schönen Stunden am Abend,

als du in der Kühle des Abends kamst,

und mit mir spazieren gingst,

und wir miteinander redeten.

Eines Tages jedoch tauchte die Schlange auf,

Leviathan – und ich fiel auf ihre Reden herein.

Es war meine ureigenste Entscheidung,

in den Apfel zu beißen – mehr zu wollen – so sein wie du.

Dabei waren wir ja schon wie du,

weil Menschenkinder doch deine Ebenbilder sind,

ganz dein Wesen sich in uns widerspiegelt.

Dabei waren wir ja schon wie du,

weil Menschenkinder doch deine Ebenbilder sind,

ganz dein Wesen sich in uns widerspiegelt.

Ja, du hast dein ganzes Wesen bereits in uns hineingelegt:

Deine Herrlichkeit, deine Gerechtigkeit, deine Liebe, deine Barmherzigkeit,

deine Freude, deine Sanftmut, deinen Frieden, deine Freundlichkeit,

deine Güte, deine Treue, deine Wahrheit und vieles mehr

Aber damals war ich noch jung, sehr jung

Gerade erst aus der Rippe Adams gemacht

Da wußte ich einfach noch nicht viel,

auch die Welt damals war jung

und ich hatte noch wenig Erkenntnis

Ich war damals noch unreif

Mein SEIN war im Werden begriffen,

als die Schlange mir verführerisch

ein besseres Angebot offerierte.

Da habe ich nicht lange überlegt

und habe zugegriffen.

Und ich bekenne meine Schuld

Ich allein bin ganz verantwortlich für mein Handeln

Weder Adam noch die Schlange tragen die Schuld dafür.

Im Namen Jesu beuge ich meine Knie

Und bitte Dich um Vergebung, Vater

Ich sehne mich nach der Gemeinschaft mit dir.

Ich habe durch mein Handeln meine Würde

als heranreifende Frau verloren,

noch bevor  ich mir bewußt wurde,

was Frausein für mich bedeutet

Ich habe mich mit Sünde bedeckt.

Ich bin unrein geworden

Vater im Himmel:

Nur das Blut Jesu wäscht dich rein

Von allen deinen Sünden

Ja, ich bade darin

Abba, Vater, das tut so gut

Und ich fühle mich wieder hergestellt

Ich bin gereinigt

Vater im Himmel:

Die Wahrheit und das Bekenntnis

haben dich frei gemacht

22.07.2005



 Frau sein

Gebetsstation Nr. 6

Vater im Himmel:

Die listige Schlange hat dir

die Liebe zu dir selbst als Frau

und deine Würde geraubt

Doch Jesus hat für dich erduldet das Kreuz

Und das Geraubte wieder zurückgebracht zu dir

O Vater, ich danke dir

Vater im Himmel:

So nimm nun dein Frau sein wieder an,

das, was du so lange in dir abgelehnt hast

Ja, Vater,

im Namen Jesu nehme ich mein Frau sein in vollem Maße an.

Ich freue mich und bin fröhlich HERR, in dir

Mein Herz jubelt und singt Psalmen,

in einer Sprache, die nur du verstehst.

O Vater, Abba, lieber Vater

Ich bin eine Frau

noch dazu an Jesu Seite

Mein Schmuck ist innerlich

Mein Schmuck ist unvergänglich

Oh ja, mein Herz jubelt

Mein unvergänglicher Schmuck ist Jesus

ER ist der verborgene Mensch in mir

ER ist der sanfte und stille Geist in mir

ER ist die Perle, mit der ich geschmückt bin

ER ist die Weisheit, die mein Haupt als Krone ziert

Und ich bin gekleidet mit reinem Leinen,

denn das (Leinen) ist die Gerechtigkeit der Heiligen

Ich bin angezogen mit den Kleidern des Heils

und gekleidet mit dem Mantel der Gerechtigkeit

Mein Kopfschmuck ist der priesterliche Kopfschmuck meines Bräutigams,

denn ich bin nicht nur zur Königin gemacht,

um zu herrschen an seiner Seite,

sondern ich bin auch Priesterin

Darum habe ich auch acht,

daß meine Kleider immer weiß bleiben

und meinem Haupte es an Salböl nicht mangelt.

Dazu gab mir der HERR noch besondere Anmut

Kraft und Würde sind mein Gewand

Und die Freude am HERRn ist meine Kraft

22.07.2005

Bibelstellen:

1 Petr 3,3.4

Offb 19,8

Pred 9,8

Ps 45,14

Judit 10,5 (Apokryphen)

Spr 31,25

Neh 8,10

Spr 1,9

Spr 4,9

Jes 61,10

1 Tim 2,9



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