Themen:

Die Namen

Die Altersangaben

Söhne und Töchter



Die Adams-Linie

1 Mose 5


Einleitung

Die Linie Adams geht weiter mit Schet, der dem Adam und der Chawwa geschenkt vom Vater im Himmel geschenkt wurde.

Auffällig ist in diesem Kapitel die Altersangabe, bei der Erzeugung desjenigen, der die Linie der Menschheit fortsetzt, die Lebensdauer und das Sterbealter. Ich bin überzeugt, daß da mehr dahinter steckt. Mit Hilfe der hebräischen Zahlenwerte und Symbole versuche ich es zu ergründen.

Auch die Namen haben ja ihre gewisse Bedeutung.


Die Namen

Übersetzung bezogen auf das PONS Kompaktwörterbuch.

Hebräisch

 

Deutsch

Bedeutung

Adam

אֶדֶם

Adam

Coll. Menschen, Menschheit, Leute, Mann (Pons S. 5)

Chawwa

חַוֶּה

Eva

Ins Leben rufen, Leben spenden (Lexikon z. Bibel  S. 321)

Schet

שֵׁת

Set

Fundament (Pons S. 355)

Enosch

אֱנוֹשׁ

Enosch

Mensch, Menschen, Menschheit (Pons S.21)

Kenan

קֵינָן

Kenan

קין

als Verb: klagen, ein Klagelied anstimmen (S. 289/290)

Mahalaleel

מֲהֲלַלְאֵל

Mahalel

v.    מַהֲלָל   Lob   +   אֵל Gott

Lob Gottes (Pons S. 164 / S. 15)

Jered

יֶרֶד

Jered

v.            ירד     hinabsteigen, -fließen        (Pons S. 132/133)

Chanoch

חֲנוֹךְ

Henoch

v.   חנךְ   einweihen /              חֲנוּכָּה  Einweihung (Pons S. 101)

Metuschelach1

מְתוּשֶׁלַח

Methusalem

v.        Speer / Waffe (Pons S. 341)

 

Lamech2

לָמֶךְ

Lamech

Kräftiger Mann (S. 234)

Noach

נוֹחַ

Noah

Ruhe (Pons S. 204)

 

1Mann des Wurfspießes > S. 258, Namen und Orte der Bibel

2Kräftiger Mann > S. 234, Namen und Orte der Bibel

Steckt hinter der Namensgebung ein Plan? Zugegeben, ich komme immer wieder in der Versuchung, den biblischen Text nur auf das äußere bzw. auf die äußere Veränderung zu beziehen.

Beginnen wir bei Schet, im Deutschen „Set“ genannt. Wenn wir die hebräischen Buchstaben verwenden bzw. anschauen, geht’s bei ihm um das Fundament. Wir brauchen in unserem Leben ein stabiles Fundament.

Das Wort Fundament kommt in Plural nur einmal in der Bibel vor, in Esra 4,12.  Paulus verwendet stattdessen den Begriff „Grund“ (bzw. so kennen wir es aus der Übersetzung)

1 Kor 3,11            Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

Jesus ist also unser Grund, unser Ausgangspunkt, unsere Wurzel, der Anfang. Ein Teil der Begriffe finden wir wieder in der Bibel. Auf diesen stabilen Untergrund können wir unser Leben bauen. Einen solchen Untergrund benötigen wir für alle unsere Lebensbereiche, für unser Herz, für unser SEiN.

Enosch – Mensch, Menschen, Menschheit.

Wir übernehmen stichwortartig unsere Ausführung über den Menschen im Artikel „Kajin und Hevel“:

·         Einheit von Leib, Seele, Geist

·         Bestimmung zur bewußten Gemeinschaft mit Gott (mit dem Vater im Himmel)

·         Vertreter der Herrschaft Gottes in der Welt

·         Bild / Abbild Gottes > Urbild seines Wesens sichtbar machen

Kenan – ein Klagelied anstimmen

Warum, weshalb ein Klagelied anstimmen? Was ist inzwischen geschehen? Über was jammern, klagen wir so gerne?

Doch meistens, weil uns die Arbeit nicht mehr mühelos von der Hand geht. Das ganze Leben ist anstrengend geworden. Wir leben von der Hand in den Mund.  Die Beziehung zum Vater im Himmel ist rein äußerlich geworden.

Wir werden unzufrieden mit unserem Leben, wenn Menschen in meinem Umfeld immer das neueste besitzen, daß der Markt gerade bietet.

Wir werden unzufrieden, wenn vor allem wir Frauen nicht dem Schönheitsideal der Gesellschaft entsprechen.

Es gibt viele Themen, über die jeder von uns jammern könnte.

Mahalaleel– Lob Gottes

Die andere Seite in mir ist das Lob Gottes. Gott loben und danken

Was ist Lob? > Lexikon zur Bibel S. 746

Das hebr. Wort für „loben“ (jadah) hat die Grundbedeutung „bekennen, bejahen“, während in dem griech. doxazein „loben, preisen, ehren“ das Wort für ‚Herrlichkeit, Ehre, Pracht, Macht‘ enthalten ist.  Das dt. Wort „loben“ gibt also nur annähernd das wieder, was in der Bibel unter Lob verstanden wird.

Das Lob ist die Antwort der Schöpfung, und vor allem des Menschen, auf alles, was Gott zur Erschaffung, Erhaltung und Erlösung der Welt getan hat (Ps 40,4; Apg 4,21); es ist also ein in die Anbetung übergehender Dank, zu dem Gott selbst die Zunge lös (Röm 2,29). Dabei ist zu beachten, daß das AT eigentlich kein Wort für danken hat.

Anlass zum Loben sind an erster Stelle die Werke Gottes, die seinem Bundesvolk zugute kommen (2 Mo 15,1-18; Ps 105; Ps 135) und die Geschichte der Menschheit bestimmen.

Jemanden loben, das heißt ich erkenne seine Leistung an, anstatt sie zu kritisieren. Das gilt vor allem für das, was der Vater im Himmel für mich alles getan hat, unabhängig von den Werken, die er von 1 Mose 1 an erschaffen hat.

Jered – hinabsteigen, hinabfließen

Was ist nun damit gemeint? Wir wissen ja, daß Wasser bekanntlich hinabfließt. Im Neuen Testament spricht Jesus davon, daß er die Quelle lebendigen Wassers ist.

Joh 4,14       wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

und wenn wir ihn annehmen:

Joh 7,38           Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Chanoch – einweihen / Einweihung

Lt. Lexikon zur Bibel S. 269 bedeutet Einweihung: Feierlich in Gebrauch nehmen.

Wir alle sind vom Vater im Himmel zu einem Gefäß geformt worden. Über dessen Gebrauch bestimmt er allerdings selbst bzw. zu welchem Zweck.

Weish 15,7         Denn auch ein Töpfer, der den weichen Ton mühevoll knetet, macht jedes Gefäß zu                                                                unserm Gebrauch. Er macht aber aus demselben Ton Gefäße, die zu sauberen  Zwecken dienen,                                          und  andere zu gegenteiligen Zwecken, alle in gleicher Weise. Wozu  aber jedes einzelne von                                                  den Gefäßen dann gebraucht wird, darüber entscheidet der Töpfer.

Der Vater im Himmel ist der Töpfer.

Röm 9,21             Hat nicht ein Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu                                                                      ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?

Wir sind Ton in seiner Hand.

Metuschelach – Mann des Wurfspießes, Mann des Speeres

Metuschelach, auch bekannt unter dem Namen Methusalem, weil er der älteste Mensch war, der in der Bibel erwähnt wurde, sofern die Zahlen wörtlich zu nehmen sind.

Doch wozu brauchen wir einen Speer? Oder vielmehr: Wir sind ein Speer, ein Schwert oder sogar ein Pfeil für den Vater im Himmel.

Jesaja 49,2          Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht,  mit dem Schatten seiner Hand hat er mich           bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt.

Daraus ergibt sich, wozu er mich einsetzen will. Durch mich sollen seine Worte andere Menschen erreichen und ihre Botschaft entsprechend erfüllen.

Lamech – kräftiger Mann

Unser Vater im Himmel ist ein kräftiger Mann. Und von seiner Kraft können wir jederzeit profitieren. Ja, wir brauchen seine Kraft und Energie, um die Herausforderungen des Alltags gut meistern zu können. Wenn wir uns nur auf unsere eigene Kraft bauen, passiert es relativ schnell, daß diese aufgebraucht sind und wir platt und ausgebrannt am Boden liegen. Durch unseren Anschluß an die Kraftquelle des Vaters im Himmel bleibt uns das im Laufe der Zeit erspart, und wir gehen von einer Kraft zur andern (Ps 84,8). Dazu brauchen wir auch keine Mucki-Bude.

Noach – Ruhe

Ruhe, wer von uns braucht das nicht. Es geht nicht nur um die äußere Ruhe, sondern auch im die Innere. Wie kommen wir zur echten Ruhe?

2 Mos 33,14       Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.

Hebr 4,10            Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist,  der ruht auch von seinen Werken so wie Got von                                                   den seinen.

       (11)So laßt uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme              durch den gleichen Ungehorsam.