Themen:

Vorgeschichte

Der Plan

Die Rollenspiele

Meine Arche



Noach 

1 Mose 6-9


Vorgeschichte


Die Menschen haben begonnen sich zu vermehren. Nicht nur Söhne werden ihnen geboren, sondern auch Töchter. Der Fokus liegt auf TÖCHTER, die die Bibel als „schön“ beschreibt. Und diese Töchter finden Gefallen bei den SÖHNEN ELOHIMs. 

Wer? Die Söhne Elohims. Von wem ist da die Rede? Söhne Elohims? Unsere Gehirnzellen fangen gerade an zu arbeiten. Bislang ist dieser Ausdruck noch nicht vor unsere Augen bzw. zu Ohren gekommen.

Was sagt die Bibel darüber aus? Mit  „Bene“ bzw. „banim“ (in plural) sind auch Kinder im weiteren Sinne gemeint. Es bezeichnet die Zugehörigkeit zu einer Gruppe (PONS S. 40).

Sie gehören also zu ELOHiM. Wen meint die Bibel mit Elohim? Wer ist Elohim? – Das ist unser Vater im Himmel. Sie sind Kinder des Vaters im Himmel. Auch wir, d. h. , du und ich dürfen uns  seine Kinder nennen, wenn wir seinen Geist empfangen haben.

Römer 8,14-17  (14)Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

(15)Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!

(16)Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind.

(17)Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

Gut, wir sind also seine Kinder. Aber diese als „Söhne Elohims“ bezeichneten sind es ja ebenso. Warum sie jetzt in der Bibel auftauchen, hat seinen Grund.

Eine weitere Beschreibung finden wir in Vers 4:  „Nefilim“, das ist hebräisch und wird mit ‚Riesen‘ übersetzt.

Die Wurzel von „nefilim“ ist  nafal       נפל       (PONS S. 213/214). Dieses Verb wird übersetzt u.a. mit fallen, abfallen. Ein Teil der Söhne, der Kinder Elohims, ist wohl abgefallen. Und dieser Teil kennt keine Grenzen mehr und nimmt sich die Töchter der Menschen, um sie zu ehelichen. Denn unser Vater im Himmel war nicht sehr erfreut darüber, weil gerade die rebellierenden Söhne sich mit den Menschentöchtern eingelassen haben.

Neben dem Wort „Nefilim“  bekommen wir noch eine weitere Information: „hagibborim“, im singular „gibbor“,   גבּוֹר   übersetzt mit stark, mächtig; Held

Fassen wir kurz zusammen:

Söhne Elohims

Töchter der Menschen

Nefilim

Schönheit

Riesen

 

abgefallen

 

Stark, mächtig

 

Ein Schlüsselwort ist „schön, Schönheit“. Schönheit, vor allem die äußere kann blind machen, verführen, vor allen eitel werden lassen. Im Himmel ist ein Erzengel seiner eigenen Schönheit erlegen. Er ist stolz geworden auf seine Schönheit, und das hat ihn hochmütig gemacht, was ihn dazu verführt, selbst wie Gott, wie unser Vater im Himmel sein zu wollen. 

Die Folge:  er zettelt eine Revolution an. Die ihm unterstellten Engelsheere folgen ihm und sagen sich vom Vater im Himmel los. Was Luzifer seinem Gefolge versprochen hat, wissen wir nicht. 

So war es also nicht verwunderlich, daß sich diese Söhne Augen hatten vor allem für die äußere Schönheit der Menschentöchter und erkannten nicht, die wahren inneren Werte der Mädchen.

Wir können genauso gut von der Beziehung mit dem Vater im Himmel abfallen, weil uns das wichtiger wird, was uns die Welt bietet, die in Wahrheit doch recht vergänglich ist. Was heute modern ist, das ist morgen schon wieder völlig veraltet. Besonders im 21. Jahrhundert geht das immer schneller.

Riesen. Die Söhne Elohims mußten wohl ganz schön groß gewesen sein, äußerlich betrachtet. Der größte Mensch, der in der Bibel erwähnt wird, das ist Goliat, wohl bis zu 3 m groß. Und wer so groß gewachsen ist, der fühlt sich sehr überlegen gegenüber den anderen. Er glaubt, Macht über die „kleineren“ ausüben zu können.

Gibborim – mächtig, Mächte. In diesem Fall geht’s um Mächte und Gewalten. 

Lexikon zur Bibel S. 760 hierzu:

Die verschiedenen Bezeichnungen für gegengöttliche Mächte bei Paulus meinen überpersonale Mächte, die nicht in jedem Fall scharf von politischen Machthabern abzugrenzen sind.  Zu nennen sind hier die „Fürstentümer und Gewalten“ (Röm 8,38), „der Mächtige, der in der Luft herrscht“ , der „Geist, der sein Werk hat in den Kindern des Ungehorsams“ (Eph 2,2), die „Mächtigen und Gewaltigen, nämlich die Herren der Welt“, die „bösen Geister unter dem Himmel“ (Eph 6,12), die „Reiche und die Gewaltigen“ (Kol 2,15), vielleicht auch „Hohes und Tiefes“ (Röm 8,39).

Sir 16,8                 Der Herr verschonte die  Riesen der Vorzeit nicht, die auf ihre Stärke pochten und                                                              abtrünnig wurden.

Die Söhne Elohims pochten auf ihre Stärke. Und das gefiel dem Vater im Himmel ganz und gar nicht. Deshalb fasste er einen Entschluß: Die Vernichtung allen Lebens. Und wir lernen eine neue Seite von ihm kennen: Er bereut.

Was ist Reue? Lt. Internet-Definition ist Reue das Gefühl des Bedauerns darüber, dass man etwas Böses oder Falsches getan hat.

Das ist wirklich ganz was Neues. Wir erleben hier eine besondere Gefühlsregung vom Vater. Irgendwie ganz menschlich. Er ist der Ansicht, etwas Falsches getan zu haben. Er ist der Meinung, daß es falsch war, all das zu erschaffen, er bedauert es und bereut. Und dann beschließt er in seinem Herzen, die ganze Schöpfung komplett zu vernichten.

Aber unser Vater im Himmel wäre nicht unser Vater, denn er besinnt sich. Er schaut sich nochmals um. Unter den boshaften Menschen findet er einen Menschen, der ganz und gar in seinem Sinne mit ihm wandelt.

Fragenblock Vorgeschichte

·         Was ist dir wichtiger?

o   Die Schönheit, die äußerlich ist?

o   Oder die Charakterbildung, die Herzensbildung des Menschen?

§  Was natürlich dich selbst mit einschließt. Ich meine damit, ob du dich lieber um die Bildung deines Herzens kümmerst oder dem Mode- und Schönheitswahn der Welt unterliegst

·         Was ist dir wichtiger?

o   Selbstbestimmt leben und auf dem weltlichen Weg wandeln?

o  Oder folgst du, hörst du auf die Gebote des Vaters im Himmel?

·     Bist du in so manchem zur Ansicht gekommen, etwas Falsches getan zu haben und bereust es nun?

·      Bist du dann entschlossen, dein Projekt zu vernichten, weil du glaubst, daß das falsch war?


Der Plan


Unser Vater hat beschlossen, alles Leben auf dieser Erde völlig zu vernichten.  Bei seinem Rundgang begegnet er NOACH, der inmitten der boshaften und verdorbenen Menschheit ganz und gar mit ihm wandelt. 

Also ändert er seinen Plan. Statt der kompletten Zerstörung will er einen NEUANFANG. Er spricht mit ihm über seinen Plan, und daß er mit NOACH von vorne anfangen möchte. Unser Vater im Himmel zeigt ihm seinen Rettungsplan, der vollkommen war. 


Bau einer Arche


Größe 

  • Länge 300 Ellen
  • Breite   50 Ellen
  • Höhe    30 Ellen 

·         Fenster / Dachluke

o   1 Elle

·         Tür

 

·         Stockwerke:  3 Stück


Die Passagiere


  • Noach mit seiner Frau
  • Seine 3 Söhne: Sem, Ham und Jafet mit ihren Frauen

        >> Insgesamt                        8 Personen

 


Die tierische Fracht


  • Vögel
  • Kriechtiere

 >> männlich und weiblich

>> von jeder Art


Die Versorgung


·         Von jeder Speise soll gesammelt werden, um sie auf der Arche mitzunehmen



So viel zu den Fakten, die uns die Bibel liefert. Wir tauchen nun ein, und spielen in dieser Geschichte mit. Dazu nehmen wir erneut die verschiedenen Rollen ein.  


Die Rollenspiele


Die weibliche Leserschaft nimmt bei den Söhnen Elohims die Rolle als Töchter Elohims ein und nimmt stattdessen dann die Söhne der Menschen zum Ehepartner als Alternative.

1         Söhne / Töchter Elohims

Töchter:             Na los, laßt uns die Söhne der Menschen zu Ehemännern nehmen. Im Himmel ist uns das ja                          verwehrt zu heiraten und Kinder zu bekommen

Söhne:                Stimmt. Und wir nehmen uns die schönen Mädchen, die sie für uns geboren haben.

Moderator:        Das ist ja sehr interessant. Wieso für euch?

Söhne:                Weil wir dazu geschaffen sind zu heiraten, uns zu vermehren. Wie die Menschen

Moderator:        Wer hat euch das denn gesagt?

Töchter:              Luzifer.

Söhne:                Ja, stimmt. Und er hat uns noch mehr versprochen.

Moderator:        Und was? Was hat er euch versprochen?

Söhne:                So zu sein wie der Vater im Himmel.

Vater:                  Ihr nehmt meinen Namen nicht mehr in den Mund. Das verbiete ich euch!

Töchter:             Du hast uns nichts mehr zu sagen. Wir gehen jetzt unsere eigenen Wege.

Söhne:                Ganz genau.

Vater:                 Dann geht mir aus den Augen, aus dem Sinn. Eure Heimat ist nicht mehr im Himmel,                                                             sondern unten auf der Erde.       

Moderator:       Damit ist das Verderben aber vorprogrammiert.

Vater:                 Ich weiß, aber ich hoffe, daß die Menschen so weit Verstand haben und sich nicht auf diese Kinder,                                   die einmal wirklich meine Kinder waren, sich einlassen.              

Moderator:       Söhne und Töchter, Luzifer hat euch versprochen, daß ihr so wie Gott sein werdet. Was bedeutet das                                   für euch?

Töchter:            Ja, sein wie Gott, das bedeutet für uns, wir haben genauso viel Macht wie er und können alles                                               erschaffen, was wir wollen.

Vater:                Na, so ist das nicht. Eure Macht ist nach wie vor begrenzt.

Söhne:              Das müssen ja die Menschenfrauen- und söhne nicht wissen, die wir alle ehelichen.

Moderator:      Weshalb dürfen die Menschen das nicht wissen?

Töchter:           Weil wir sie beherrschen und kontrollieren wollen.

Moderator:      Aha. Ihr führt also nichts Gutes im Schilde.

Söhne:              Wieso? Wir lenken sie doch nur, damit keiner aus der Reihe tanzt.

Moderator:      Wie? Aus der Reihe tanzen?

Söhne:              Sie sollen unseren Geboten gehorchen und uns dienen.

Moderator:      So so, die Menschen dienen doch Gott, dem Vater im Himmel.

Söhne:              Wir sind doch jetzt dann ihre Götter.

Moderator:      Wieso seid ihr dann ihre Götter?

Töchter:           Weil sie jemanden brauchen, dem sie dienen können. 

Moderator:     Und wem?

Söhne:             Uns.

Moderator:     Und wie dienen sie euch?

Söhne:             Indem sie uns regelmäßig Opfergaben bringen, um uns gnädig zu stimmen

Töchter:          Außerdem brauchen wir Männer und Frauen, die uns direkt dienen und den Menschen unseren Willen                            vermitteln.

Moderator:     Und wie nehmt ihr euch Männer bzw. Frauen?

Söhne:             Indem wir sie, die Töchter verführen bzw. die Männer bezirzen, so daß sie uns zu willen sind.

Töchter:          Wir vernebeln ihre Gedanken.

Moderator:     Das ist ja entsetzlich.

Söhne:             Ach was. Mit dem eigenen Denken haben sich doch bereits in ihre jetzige Lage gebracht.

Töchter:          Sie sind ja schon fern von Gott.

Moderater:     Und das macht ihr euch zunutze?

Söhne:            Ja, sie brauchen jemanden, der sie anleitet.

Wir lösen uns vorsichtig aus dem Rollenspiel. Ganz schön gruselig, was diese Söhne und Töchter da vorhaben. Sie wollen Macht ausüben, Macht über die Menschen, die gesamte Menschheit. 

Ganz schön heftig, was da ans Tageslicht kommt. Unser Bewußtsein wird vernebelt, verdunkelt. Eine andere Person oder Macht übernimmt unsere Gedankenwelt, vor allem unseren Willen.

Wir erinnern uns an den Artikel „Die Schöpfungswoche“. Dort sind wir zum Ergebnis gekommen, daß der Himmel unser Bewußtsein ist. Durch die Vernebelungsaktion, kurz gesagt auch Gehirnwäsche genannt, werden wir vom Vater im Himmel getrennt.  Auf diese Art und Weise geraten wir unter die Herrschaft eines anderen. 

Wir laufen durch einen NEBEL. Und da er immer dichter wird, erkennen wir mit der Zeit überhaupt nicht den Weg und finden nicht mehr heraus. Übertragen auf unsere Gedankenwelt: wir denken im Kreis. Und die Gefühle tun ihr Werk dazu.

Besitzen wir ein Fünkchen noch Verstand bzw. wohnt noch der Geist des Vaters im Himmel in uns, dann sollten wir innehalten und uns zum Gebet hinsetzen, und solange beten, bis unser Vater im Himmel kommt und unsere Gedanken wieder erhellt, und den Weg wieder zurückfinden.

Oder wir sind es selbst, die andere manipulieren und so steuern, daß sie uns zu Willen sind. Wobei wir auch beide Seiten in uns haben. Als Kinder vor allem haben wir doch unsere Eltern um den Finger gewickelt, damit wir das bekommen, was wir uns so wünschen.  Im Erwachsenenalter machen wir das auch noch, meist unbewußt. 

Dessen sollten wir uns wieder bewußt werden. Und für beide Seiten gilt: Buße tun, den Vater im Himmel um Vergebung bitten. Allerdings echte Buße. Echte, aufrichtige Umkehr. In unserem Bibelabschnitt ist dies wohl nicht der Fall gewesen. Denn den Plan des Vaters im Himmel kennen wir: Die Vernichtung allen Lebens. Ganz schön krass. Und die Menschen damals waren noch immer nicht zur Buße fähig, sonst hätte der Vater im Himmel seinen Vernichtungsplan gestoppt.

Fragenblock Rollenspiele 1

  • Wo befindest du dich innerlich gerade?

o   Irrst du gerade im Nebel herum, weil du nicht selbstbewußt genug bist, dich gegen die Wünsche und Vorstellungen, Erwartungen deines Umfelds zur Wehr zu setzen

o   Irrst du gerade im Nebel herum, weil du anderen Personen glaubst, daß sie es besser wissen, was gut und richtig für dich sei?

o   Irrst du gerade im Nebel herum, weil dein Herz noch nicht fest genug ist, um eine klare Vorstellung vom Leben usw. zu haben?

o   Gehörst du auch zu den Personen, die gerne auf subtile Art andere so beeinflussen und steuern, daß sie das tun, wie du es gerne hättest

o   Willst du gerne selbst Macht über andere ausüben, nur damit keiner über dir herrscht?

Fröstelnd schütteln wir die Rolle, eine abgefallene Tochter bzw. ein abgefallener Sohn zu sein, von uns ab, und schlüpfen in die Rolle des Noach. Ich finde es angenehmer, mit dem Vater im Himmel unterwegs zu sein, auch wenn es in dieser Welt nicht immer ganz einfach ist. Ihr kennt das sicher auch.

2         Noach

Vater:                   Hallo Noach

Noach:                 Hallo, Vater. Was machst du denn hier?

Vater                    Ich bin gekommen, um dich zu retten.

Noach:                 Zu retten? Wovor? Und vor wem?

Vater:                   Vor der verdorbenen Menschheit.

Noach:                 Weshalb?

Vater:                   Du siehst, welche perversen Dinge sie treiben. Sie verkehren alles ins Gegenteil. Und ich möchte                                       nicht, daß es dich da möglicherweise doch noch hinzieht.

Noach:                 Also, was hast du vor?

Vater:                   Ich will die ganze Welt mit allem, was auf der Erde lebt und kriecht, mit einer starken  Wasserflut               überfluten.

Vater:                   Schau her! Das ist ein Kasten, den du mit Pech von innen und außen versiehst. Du kennst das vom             Schiffbau her.

Noach:                 Wir sind hier mitten auf dem Land. Kein Wasser weit und breit, nur dieses kleine und schmale                      Flüsschen hier. Und woher willst du das ganze Material nehmen. Willst du,  daß ich den ganzen Wald        abholze?

Vater:                   Nein, nur so viel wie du für diese Arche brauchst. Schau her, ich habe schon den genauen Entwurf              gezeichnet, mit allen Maßen. Für das gesamte Material sorge ich.

Noach:                 Wie soll ich das alleine bewerkstelligen? Schau, ich habe nur 3 Söhne mit ihren Frauen.  Und                        zusammen mit meiner Frau sind wir nur 8 Personen. Zudem glaube ich nicht, daß  sich andere                   freiwillig melden, mir zu helfen.

                              Im Gegenteil, sie spotten sogar über meine Beziehung zu dir.

Vater:                   Nun, das laß meine Sorge sein. Du bekommst genügend Zeit, die Arche zu bauen, dir Vorräte                         anzulegen.

Noach:                 Und die Tiere, die du retten willst?

Vater:                   Darum kümmere ich mich. Zu gegebener Zeit lasse ich alle Tiere zu dir wandern.

Noach:                 In Ordnung.  Dann fange ich mal an

Vater:                   Also, hier ist mein Plan, meine Zeichnung. Und ein Modell habe ich auch, damit du eine reale                        Vorstellung hast, wie das ganze aussehen soll

 

      Das sind die Grundmaße.  Und 1 Elle entspricht ca. 45 cm

§  Länge   300 Ellen x 45 cm            =             13.500 cm           =             135,0 m

§  Breite    50 Ellen x 45 cm             =               2.250 cm            =              22,5 m

§  Höhe      30 Ellen x 45 cm             =               1.350 cm            =              13,5 m

 

      Dazu Stockwerke und Räume.

Noach                  In Ordnung. Damit kann ich etwas anfangen

Vater                    Ich helfe dir beim Bau. D. h., ich leite dich an.

Noach                  Danke


Meine Arche

Und nun zu uns selbst. Der Auftrag an uns, an dich bzw. mich: „Baue eine Arche“.  Für uns im übertragenen Sinne.

Was brauchen wir? Noach benötigt das beste Holz bzw. die Sorte, die für das Wasser am besten geeignet ist. Dazu Pech, um den ganzen Kasten  zu versiegeln und wasserdicht zu machen.


Unser Holz:                           

Der Baum des Lebens 



Unsere Versiegelung:          

Der  Geist des Vaters im  Himmel



Wenn wir jetzt die Rampe hochziehen und zumachen, wird es ganz schön dunkel darin. Da gibt es nur ein einziges Fenster, und das ist ganz schön winzig. Am besten fragen wir Noach selbst.

Ich:                                Hallo Noach!

Noach:                          Hallo!

Ich:                                Wieso haben wir hier nur ein einziges Fenster, und das noch ganz oben? Da  kommt ja gar                                                kein Licht herein.

Noach:                          So hat es der Vater im Himmel angeordnet.

Ich:                                Da könnt ihr gar nichts sehen, vor allem in der Nacht keinen Mond und keine  Sterne

Noach:                          Ich glaube, die sieht man ohnehin nicht, solange es regnet. Viel zu viele  Regenwolken. Na,                                              wie sieht es aus? Willst du mit? Wollt ihr mit?

Ich:                                Ich glaube, es geht hier in der vollkommen geschlossen Arche um das absolute Vertrauen                                               zum Vater im Himmel.

Noach:                         Stimmt. Und wenn du ihm absolutes Vertrauen entgegenbringst, dann  hinterfragst du nicht                                         seine Pläne – vor allem auch nicht die Konstruktionspläne  einer Arche. Nun?  Hast du dir es                                         überlegt? Habt ihr es überlegt? Ihr seid herzlich  eingeladen, mit an Bord dieser Arche zu                                                 kommen.  Räume gibt es genug.

Ich:                               Ja, ich komme mit.

Noach:                         Wir haben jetzt 7 Tage Zeit, um die Räume mit Nahrung zu füllen

Ich:                                In Ordnung. Wir helfen dir.

7 Tage Zeit, bis der Regen einsetzt und die Quellen aus der Tiefe geöffnet werden.

 

Nahrung, Speise.  Für uns ist unsere Speise sein Wort.

Das Baumaterial hätten wir. Was ist im übertragenen Sinne mit dem kleinen Fenster ganz oben gemeint? Wir stellen die beiden Worte, die ich jeweils mit Fenster übersetzt habe, einander gegenüber sowie im Vergleich zwischen PONS-Kompaktwörterbuch und dem GESENIUS

1 Mose 6,16

צֹהַר

Dach, andere: Fenster

PONS S. 275

 

 

Dach, Licht, Lichtöffnung

Gesenius S. 674

1 Mose 8,6

חַלּוֹן

Fenster, Licht-, Luftöffnung

PONS S. 95

 

 

Fenster, Lichtloch

Gesenius S. 232

Im Prinzip wäre das richtig übersetzt. Doch im Zusammenhang mit unserem Baumaterial läßt die Bibelstelle in 1 Mose 6,16 nur eine Übersetzungsmöglichkeit zu: „Dach“. Wir brauchen schließlich ein Dach über dem Kopf. 

Ein Synonym für das Dach ist beispielsweise das Haupt, der Kopf. Und von Jesus wird gesagt, daß er unser Haupt ist. Und der Vater im Himmel ist sein Haupt.

Ein Dach schützt uns auch. Und Jesus bzw. der Vater ist unser Schutz. Ein Dach kommt auch der Funktion eines Helmes gleich, den wir aufsetzen, um uns zu schützen


Helm des Heils

·         Gedanken

meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und  eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

(Jesaja 55,8.9)

>> Die Gedanken des Vaters im Himmel über mich werden zu meinen Gedanken <<

*entnommen aus meinen Artikel „Die Waffenrüstung Gottes“ / Rubrik Download – Wissenswertes* 


Hier muß ich mich wahrlich an meine eigene Nase fassen. Zu dieser Erkenntnis und Entscheidung zu kommen, das ist das eine. Doch danach zu leben ist das andere. Gerade wenn es nicht mehr läuft, so wie wir es gewohnt ist, dann melden sich unsere eigenen Gedanken samt den dazugehörigen Gefühlen.

Ein Beispiel: Bis Mitte Dezember 2016 konnte ich ohne Probleme streamen (fernsehen über den PC). Dann wie aus dem Nichts, fährt der PC mindestens 1x pro Tag unerwartet herunter.  Auch nach dem Umstieg auf einen anderen Browser das gleiche Spiel. Lustig ist das nicht. Der Fehler, der immer wieder auftaucht ist so hartnäckig und läßt sich nicht entfernen. Es handelt sich hierbei um einen ‚veralteten Softwareschlüssel‘.

Also habe ich mit dem Vater im Himmel darüber gesprochen. Dieses wiederholte herunterfahren hat etwas mit mir zu tun. Wenn es bei dir, bei euch ähnlich ist, daß sich etwas wiederholt, so schaut euer Innerstes an. Denn der Vater im Himmel zeigt durch praktische Beispiele mit Dingen aus unserem Umfeld, weil sie uns am ehesten bekannt sind,  auf, worum es geht, wie wir uns verhalten, entscheiden sollen / müssen usw. 

Ich gebe zu bzw. muß euch mitteilen, daß im beim ersten, zweiten, dritten Male und weiteren Wiederholungen auch nicht immer die hellste bin, und erst den Fehler, das Problem im Äußeren zu beheben suche, statt es direkt auf mich zu beziehen. Es dauert etwas, bis mir dann das Licht aufgeht.

Bei solchen Ereignissen machen sich Ängste, Panikattacken, Hilflosigkeit, Ohnmacht bemerkbar, was wieder zu Aggressionen, Verärgerung usw. führt.  Die schlimmsten Stunden war die Zeit, als mein PC zum Durchchecken bei meinen PC-Händler war (hauptsächlich füllt er die Druckerpatronen auf). Ich bin innerlich die Wände hochgegangen. Innere Kämpfe waren hier an der Tagesordnung. Weil plötzliche Stille oder Funkstille herrscht, was ich nicht gewohnt bin, obwohl ich mich nach Ruhe und Stille sehnte. Mir ist bewußt geworden, daß ich süchtig bin. 

Süchtig hat mit Sucht zu tun. Und das wiederum mit Suche. Ich habe Zuwendung gesucht. Im Wort Fernsehen geht es um das Sehen in die Ferne. Aber wonach habe ich gesucht bzw. gesehnt? Nach Zuwendung, ob jemand kommt, der sich mir zuwendet. Doch ich habe durchgehalten. Ab dem nächsten Tag hatte ich meinen PC wieder, und hurra!! Ich komme sogar ganz und gar ohne das Streamen und Onlinespielen (vorzugsweise Escape-Spiele) aus. 

Das ist meine Ernte für die Saat der Ruhe, die ich gegen Ende des Jahres 2016 ausgesät habe, und zwar reichlich. Und da bei mir mein Vater im Himmel wie schon öfters das auf die ganz  harte Tour macht, hat er einfach so lange / so oft den „Stecker“ fürs Streamen gezogen, bis ich tatsächlich so weit bin, ganz gut damit ohne auszukommen. Außerdem ist eine gewisse innere Anspannung weg. 

Dieses „Stecker ziehen“ . Unsere Verbindung mit dem Vater im Himmel steckt im Solarplexusplexus, im Bauch. Also da wo unser Bauchnabel ist. Und an dieser Stelle war ich bislang immer mit der äußeren Welt verbunden.

FAZIT: nur unser Vater im Himmel kann uns entbinden und von der Nabelschnur zur Welt, die uns bislang ernährt hat, vollständig trennen. Er fungiert an dieser Stelle wie ein Hebamme, die einem  Kind dabei hilft, in diese Welt einzutreten. In unserem Fall ist es das Königreich vom Vater im Himmel.

Dieses  „Stecker ziehen“. Der Vater im Himmel will, daß ich nur noch mit ihm streame, in seinem Strom. Anfänglich habe ich mich nach Rückerhalt nicht getraut, erneut zu streamen, auch wenn es sehr geringfügig ist. Er ist sogar beim Onlinespielen abgestürzt, und so habe ich mich entschieden, es endgültig bleiben zu lassen. Es geht wirklich ohne. 

Wie er das bei dir macht, das weiß ich nicht. Auf jeden Fall kennt er dich ohnehin recht gut, und weiß ganz genau, was dir am besten hilft. Was dir hilft, das muß noch lange nicht bei mir funktionieren, oder umgekehrt.

Den Ängsten usw. wollen wir jedoch nicht nachgeben, sondern daran lernen, ruhig zu bleiben, gelassen zu bleiben und dem Vater im Himmel vertrauen. Das ist nicht immer ganz leicht, da sich hierbei liebend gerne die Ungeduld meldet, sich einmischt.  Wenn es dir damit ähnlich ergeht, willkommen im Club der Ungeduldigen. Mir scheint, daß die Aufenthaltsdauer in der Arche eine ganz gute Übungsmöglichkeit ist, ein geduldiges Herz zu entwickeln.

Um auf den Hinweis  ‚veralteten Softwareschlüssel‘ zurückzukommen.  Bei meinem handelt es sich um den Schlüssel, der in die Tür gesteckt wird, die ins Neue Leben führt. Wichtig ist, daß du den „Alten Schlüssel“, den du ja schon länger besitzt, dem Vater im Himmel aushändigst. Wohin der Schlüssel führt, den du gerade übergibst, das hängt vom jeweiligen Lebensabschnitt ab. Damit meine ich, wo du gerade innerlich stehst. In einen neuen Lebensabschnitt allemal, daran führt kein Weg vorbei. Oder willst du dort im alten bleiben, wo du alles kennst und du dich an alles gewöhnt hast?

Und ich komme auch zurück auf unsere eigene Arche. Für uns gilt es, eine Beziehung zu Jesus aufzubauen und zum Vater im Himmel. Dazu brauchen wir auch den Heiligen Geist, seinen Geist, der uns dabei hilft, unser Leben zu bereinigen und die richtige Bahn zu lenken.

Fragenblock  Meine Arche

  •   Wo befindest du dich innerlich gerade?

o     Bist du bereit, dich retten zu lassen?

o   Bist du bereit, deine Arche zu bauen?

o   Kannst du dir vorstellen, in dieser Arche eine Zeitlang zu leben, zu wohnen, so wie Noach?

o   Bist du bereit, deinen Schlüssel, der sich gerade in deinem Besitz befindet, dem Vater im Himmel zu übergeben und in einen Lebensabschnitt zu treten, wo noch so manches neu und ungewohnt erscheint?



Copyright:  Silke Maisack