Henoch

Sein Buch



Thema:

Kap 38-68: Parabeln

Kap 59: Das große Beben im Himmel / Leviathan und Behemot

Kap 60: Meßschnüre

Kap 64-70: Noah

Kap 68: Der Schwur

Kap 71-78: Die Himmelsmächte

Kap 84-89: Der Traum über unsere Menschheitsgeschichte

Kap 90-105: Abschließende Worte




Kapitel 59 – Das große Beben im Himmel

Erdbeben kennen wir ja. Doch hier bebt der Himmel. Allerdings dürfen wir diese Art von Beben wohl nicht mit den Beben auf unserer Erde vergleichen. Oder etwa doch? Ist das Beben der Erde mit dem Beben des Himmels vergleichen.

Beide werden in ihren Grundfesten erschüttert. Was ist mit Grundfesten gemeint? Das ist ein anderes Wort für Fundament. Im Henoch-Buch wie auch in Hiob wird von Säulen des Himmels berichtet

Hiob 26,11 Die Säulen des Himmels zittern und entsetzen sich vor seinem Schelten.

Alle werden davon erfasst, und dieses Beben zeigt offensichtlich an, daß unser Vater im Himmel ziemlich zornig ist. Wenn wir beispielsweise recht wütend sind, dann bebt es in uns auch recht gewaltig. 

Alle werden davon erfasst. Alle werden von der zornigen Erregung unseres Vaters im Himmel erfasst. Allerdings werden die Engel nicht selbst wütend. Sondern sind erschüttert, erschrocken, weil sich gewissermaßen etwas bewegt. Und zwar ist es unser Vater im Himmel, der etwas in Bewegung setzt. Und zwar sein schon lange beschlossenes Gericht. Davon werden sämtliche Engel erfasst. 

Schließlich geschieht etwas wichtiges. Wir geraten auch in Erregung, wenn entscheidende Dinge geschehen. Die Aufregung der Engel erfasst unseren Henoch. Und ich schätze, uns ergeht es mit Sicherheit auch nicht anders, wenn wir selbst leibhaftig dabei gewesen wären.


Kapitel 59 – Leviathan und Behemot

Und es werden verteilt werden an jenem Tage zwei Ungeheuer: ein weibliches Ungeheuer, dessen Name Leviathan (Hiob 3,8/40,25; Ps 74,14; Jes 27,1)  , weil es wohnt in der Tiefe des Meeres über den Quellen der Gewässer 

und das männliche hat den Namen Behemoth (Hiob 40,15) welches einnimmt mit seiner Brust die unsichtbare Wüste

und ihr Name ist Dendajen, gegen Morgen des Gartens, wo die Auserwählten und die Gerechten weilen werden, und wohin aufgenommen wurde mein Großvater , welcher war von Adam, dem ersten der Menschen, welchen der Herr der Geister gemacht hatte.

Behemot und Leviathan. Zwei Ungeheuer mit Namen. Alles lebendige hat einen Namen, vor allem alle, die im Dienste unseres Vaters im Himmel stehen. Und das gilt auch für diese beiden.

Behemot und Leviathan, sie begegnen uns auch im AT. Und es ist gut möglich, daß mit den beiden Tieren in der Offenbarungen genau diese beiden gemeint sein können. Darüber ausführlicher im gleichnamigen Artikel in der Rubrik Tiefgang. Zum Artikel:  Behemoth und Leviathan 


Kapitel 60 – Meßschnüre

Es wird gemessen. Sogar Henoch sieht die Engel messen. Es wird alles für alles das Maß genommen. Auch im uns bekannten AT sowie im NT ist das Maß ganz schön wichtig.

Unser Vater im Himmel setzt Maßstäbe. Sein Wort ist der wichtigste Maßstab. Für Gebäude und die Arche Noah gibt er sogar genaue Maße an. Doch dazu am besten mehr unter „Gottes Maßstab“, da das recht umfangreich sein wird. 



Kapitel 64-70 – Noah

Noah war ein aufgeweckter und aufmerksamer junger Mann. Der einleitende Satz nimmt vorweg, daß der Untergang bevorsteht. ER macht sich auf den Weg zu seinem Ur-Großvater, denn er will wissen, was wirklich los ist.

Seine Begegnung mit Henoch wird mit in das Buch hineingenommen. Laßt uns nun schauen, was wir über die Erde erfahren:

·         Sie bog sich nieder

·      Sie ist ermattet

·      Sie ist erschüttert

In einem ähnlichen Zustand befindet sie sich heute. Doch Henoch kann ihn trösten in der Zusage, die er von unserem Vater im Himmel bekommen hat.

Und herauf ergriff mich mein Großvater Enoch mit seiner Hand, und sagte mir: „Gehe; denn ich habe gefragt den Herrn der Geister über diese Bewegung auf der Erde.“ Und er sprach zu mir: „Wegen ihres Unrechts sind vollbracht ihre Gerichte; und zwar ohne Zahl, vor mir, wegen der Monde, welche sie untersuchten; und sie erkannten, daß die Erde untergehen werde, und diejenigen, welche auf ihr wohnen. Und für sie wird keine Zuflucht sein in Ewigkeit;

denn sie haben ihnen gezeigt das Geheime. Und diejenigen, welche gerichtet worden sind, nicht aber für dich, mein Sohn, meint der Herr der Geister; denn du bist rein und gut, dann tadelst du das Geheime.

Und er hat bestätigt deinen Namen in der Mitte der Heiligen, und wird dich bewachen von denen, welche wohnen auf der Erde. Und er bestätigt deinen Samen in Gerechtigkeit zu Königen und großer Herrlichkeit, und aus deinem Samen wird hervorgehen ein Quell der Gerechten und Heiligen, und zwar ohne Zahl für immer.

Ist das nicht fantastisch? Der nächste im Stammbaum ist dann die Linie Abraham, mit dem unser Vater im Himmel weitermacht, und aus der viele Völker kommen, viele Nationen entstanden sind. ER setzt seinen Bund, den er mit Noah hat, fort mit Abraham. 

 

1 Mo 17,6 Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen und auch Könige sollen von dir kommen.
7 
Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin.
8 
Und ich will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigem Besitz und will ihr Gott sein.

Noah wird von unserem Vater im Himmel sogar selbst direkt angesprochen.

Henoch 66,1

Und in jenen Tagen war die Stimme des Allherrschers bei mir, und er sagte zu mir: „Noah, siehe, dein Teil ist heraufgestiegen zu mir; ein Teil, woran kein Tadel ist, ein Teil der Liebe und der Billigkeit;

Ähnliche Worte finden wir in:

 

1 Mo 6,8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.
9
 Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott.

Wenn wir die Kapitel 64-70 lesen, dann berichtet uns hier Noah selbst. Denn wir lesen in Kapitel 

Henoch 70,6

Und er verbarg den Geist Enochs in dem Himmel der Himmel.

Noah berichtet in dieser Stelle, was mit dem Geist Enochs geschehen ist.  Und ebenso wurde sein eigener Geist verborgen und er durfte selbst einiges sehen. 

Henoch 70,1 

Und es geschah hierauf, daß verborgen wurde mein Geist und aufstieg in die Himmel. Ich sah die Söhne der Engel treten auf Feuerflammen, ihre Kleider und ihr Gewand waren weiß, und glänzend ihr Antlitz wie Kristall.

Das gesamte Kapitel 70 dürft ihr im Buch Henoch selbst lesen. Desweiteren gibt es hier auf meiner Website einen eigenen Artikel über Noah auf der Grundlage der uns vorliegenden Zusammenstellung der Bücher des AT und NT.


Kapitel 68 – Der Schwur

Wir lesen von einem ganz besonderen Schwur. Und wir dürfen alles über diesen Schwur erfahren. Unser Vater im Himmel hat einen Eid geschworen. Aber was mit darunter zu verstehen?

Der Eid (auch leiblicher Eid genannt) dient der persönlichen Bekräftigung einer Aussage. [wikipedia]

Unser Vater im Himmel bekräftigt nochmals damit alles, was er geschaffen hat. Und sorgt damit, daß seinen Ordnungen unveränderlich sind, solange er nichts andres beschließt.

21 Und dies ist die Kraft des Schwurs, denn mächtig ist er und stark.

22 Und er legte diesen Schwur Akae in die Hand des heiligen Michael. 

Dieser Schwur hat sogar einen Namen: Akae. Leider finde ich nicht heraus, wie dieser Name auf Deutsch heißt. Nachfolgend ist alles aufgezählt, was dieser Eid beinhaltet.

23 Und dies sind die Geheimnisse dieses Schwurs und sie wurden bekräftigt durch seinen Schwur.

24 Und der Himmel wurde aufgehängt, bevor die Welt geschaffen wurde, und bis in Ewigkeit.

25 Und durch ihn schwebt die Erde über dem Wasser, und aus dem Verborgenen der Berge kommen den

      Lebenden die schönen Wasser, von der Schöpfung der Welt und bis in Ewigkeit

26 Und durch diesen Schwur wurde geschaffen das Meer und sein Grund

27 Zur Zeit der Wut legte es jenen Sand, und nicht änderte es sich von der Schöpfung der Welt und bis in

     Ewigkeit, und durch diesen Schwur sind Abgründe befestigt und stehen und nicht bewegen sie sich von

      ihrer Stelle in Ewigkeit und bis in Ewigkeit.

28 Und durch diesen Schwur vollbringen Sonne und Mond ihren Lauf und weichen nicht von ihrem Befehl, von

     Ewigkeit und bis in Ewigkeit

29 Und durch diesen Schwur vollbringen die Sterne ihren Lauf.

30 Und ihre Namen ruft er und sie antworten ihm von Ewigkeit und bis in Ewigkeit

31 Und so sind den Wassern ihre Winde, und den Winden und zwar ihnen alle Geister, und ihre Wege wegen

 jeder Vereinigung der Geister.

32 Und dort werden erhalten die Behältnisse der Stimme des Donners und der Glanz des Blitzes.

33 Und dort werden erhalten die Behältnisse des Hagels und des Reifes, die Behältnisse des Schnees, und die

     Behältnisse des Regens und des Taues.

Wir lassen das einfach so stehen. In den nächsten Versen erkennen wir, daß das alles Engel sind – die Sterne, die Winde, die Donner, die Blitze usw.  Und antworten kann nur jemand / etwas, was / wer eine Stimme hat und sprechen kann. - siehe Vers 30.

34 Und alle werden bekennen und loben vor dem Herrn der Geister.

35 Und sie werden rühmen mit aller ihrer Kraft des Dankes, und er nährte sie in allem diesen Danke, und            sie werden loben und rühmen und erheben im Namen des Herrn der Geister in Ewigkeit zu Ewigkeit.

36 Und über sie bestätigt er diesen Schwur, und sie werden erhalten durch ihn und ihre Wege

    werden erhalten, und ihr Lauf läßt nicht nach.

37 Und ihnen wurde große Freude.

38 Und sie priesen, und rühmten, und erhoben, weil ihnen offenbart wurde der Name jenes Menschensohnes.

Daß die Sünder und die Engel, die den Himmel verlassen haben, ihre Strafe bekommen, das wissen wir mittlerweile. Jetzt geht’s darum,  zu klären, ob sie tatsächlich von dem Schwur gewußt haben und der Name des Menschensohn ihnen bekannt war.

39 Und er saß auf dem Throne seiner Herrlichkeit, und der Hauptteil des Gerichts wurde gegeben ihm, dem Menschensohn. Und er läßt verschwinden und untergehen die Sünder von der Oberfläche der Erde, und diejenigen, welche sie verführten, werden in Ewigkeit mit Ketten gebunden werden.

40 Und nach ihrer Stufe der Verdorbenheit werden sie eingekerkert werden, und alle ihre Werke sollen verschwinden von der Oberfläche der Erde, und fortan wird nicht da sein ein Verführer, denn jener Mannessohn wurde gesehen und saß auf dem Thron seiner Herrlichkeit.

41 Und alles Böse wird aus seinem Antlitz verschwinden und weichen, und das Wort dieses Mannessohnes wird bestätigt werden vor dem Herrn der Geister.

Ja, sie kannten ihn von Anfang an. Diesen Nachweis haben wir hier:

 

Mk 1,34 Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Gebrechen beladen waren, und trieb viele böse Geister aus und ließ die Geister nicht reden; denn sie kannten ihn.

Und sie mußten ihn  kennen, denn sie waren von Anfang an dabei, als die Welt einschließlich der Menschen geschaffen worden ist.  – Siehe 1 Mose 1. Der Beginn des Abfalls einiger Engel von unserem Vater im Himmel kam dann wohl schätzungsweise mit dem, was wir als Sündenfall bezeichnen. Ja, sie kannten und kennen ihn nur zu gut.

 

Apg 16,17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18
 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.


Kapitel 71-78 Die Himmelsmächte

Wir erfahren nun wertvolle Informationen über die Sonne, den Mond, und die Sterne. Über sie und die Winde, die Jahreszeiten existiert ein eigener Artikel: „Die Himmelsmächte“ . 

Eine Anmerkung noch von mir – ganz kurz: In Kapitel 75, im letzten Satz, wird Methusalah angesprochen. Und dann in einigen Kapiteln danach.

13 Und alle ihre Gesetze, alle ihre Züchtigung und ihr Heil habe ich dir gezeigt, mein Sohn Methusalah

Auch er bekommt gewisse Dinge von Henoch gezeigt, wohl hauptsächlich die Ordnungen der Lichter 

78,1 Und nun, mein Sohn Methusalah, habe ich dir gezeigt alles, und vollendet ist die ganze Ordnung der Sterne des Himmel.

2 Und er zeigte mir alle ihre Ordnungen, welche an allen Tagen und in jeder Zeit, welche unter jeder Macht, und in jedem Jahre, und zwar in seinem Ausgange und in seinem Gesetz, in jedem Monate und in allen Wochen, …

Das heißt, das Kapitel 78 bildet den Abschluß des Berichtes über die Himmelsmächte. Werden aber in Kapitel 81 nochmals aufgenommen unter dem Thema „Die Führer der Ordnungen der Lichter

In Kapitel 82 erfahren wir von Henoch, wie alles begonnen hat mit den Träumen und Gesichten, die er gesehen hat.

In Kapitel 83 spricht er ein besonderes Gebet

Und Uriel spricht in Kapitel 79 abschließende Worte zu Henoch. Wichtigste Aussage hierbei:

1 Und in jenen Tagen antwortete mir Uriel und sagte zu mir: „Siehe ich habe dir gezeigt alles, o Enoch!

2 Und alles offenbarte ich dir, Du siehst jene Sonne und jenen Mond und diejenigen, welche führen die Sterne des Himmels, und alle die, welche verursachen ihre Wirkung und ihre Zeiten und ihren Ausgang.


Kapitel 84-89 – Der Traum über unsere Menschheitsgeschichte

Henoch hat einen ganz besonderen Traum. Und zwar von unserer Menschheitsgeschichte. Er sieht sie vollständig von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende, bis zum großen Gericht.

Wer sich mittlerweile gut in der Bibel auskennt und die darin agierenden Personen, der kann sie in diesen Kapiteln des Henoch-Buches entsprechend zuordnen. Denn statt Menschen sieht er Tierarten. 

Diesen Traum habe ich ausführlicher abgehandelt unter dem Artikel „Unsere Geschichte“ in der Rubrik Tiefgang.

Jeweils zu den Kapiteln habe ich vor allem Bilder der genannten Tiere beigefügt, damit wir uns ein besseres Bild machen können. Das  heißt, fast zu jedem Kapitel, und den meisten Abschnitten, so weit es mir möglich war.


Kapitel 90-105 – Abschließende Worte

Henoch sendet seinen Sohn Methusalah los, damit dieser seine Brüder und die übrigen Verwandten holt , damit er ihnen all das, was er gesehen hat, und erlebt, berichten kann und sie entsprechend unterweisen. ER tröstet sie damit, daß all dies geschehen muß, bis die Ungerechtigkeit so groß geworden ist und den Anlass gibt, daß Jesus kommt, sein Herrschaft aufrichtet und die Sünder, Gottlosen etc. gerichtet werden für die Ewigkeit.

Diesen Trost, diese Worte. Henoch hat sie nicht nur für die Generationen zu seinen Lebzeiten bis zur Flut aufgeschrieben und sie darin unterwiesen. Sie gelten auch heute noch, und jetzt erst recht, da wir in einer Zeit leben, die der Zeit Noahs ganz schön ähnelt. 

Jesus hat uns dies bereits zu seinen Lebzeiten vorausgesagt: 

Mt 24,37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns.
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;

Das Kommen Jesu wird plötzlich sein. Daher schön wachsam bleiben bzw. jetzt aufwachen und sich nicht mehr von den „mantra-artigen“ , „gebetsmühlen-artigen“ gesprochenen Worten einlullen lassen.

Sehr viele Menschen, besonders die Elite hat unseren Vater im Himmel nicht mehr auf dem Schirm. D.h. vielmehr: sie verleugnen ihn. Sie verleugnen aber auch, daß es Satan gibt. Und somit nur die Menschen „Götter“ sind. 

Satan hat sein Ziel erreicht. Aber nur scheinbar. Selbst wenn er hinter den Kulissen sich darüber riesig freut. Tief drin weiß ER, daß seine letzte Stunde geschlagen hat. Schließlich kennt er Jesus verdammt gut. Und kennt dessen Autorität und Vollmacht.


Hierbei lassen wir es erst einmal bewenden. Wer mich bereits kennt, der ahnt schon, was kommt, was kommen wird. Wir fangen nochmals bei Kapitel 1 an. Schließlich war das zunächst ein Kennenlernen von dem, was in diesem Buch niedergeschrieben ist. 

Teilweise entsteht eine Verwirrung im Kopf, weil zuweilen nicht ganz klar zu sein scheint, wer nun mit dieser oder jener Aussage gemeint ist. Deshalb ist es wichtig, immer wieder bei Kapitel 1 anzufangen. Schließlich müssen wir uns an die Ausdrucksweise von Henoch gewöhnen. 

Daß dabei sich regelmäßig Fragen ergeben, ist nur logisch. Daher müssen wir solange unsere Runden drehen, bis wir zumindest das meiste verstanden. Da unser Vater jedoch eher eine bildhafte Sprache benutzt, müssen wir seine Ausdrucksweise erst einmal wieder richtig erlernen. Daher die vielen Runden. Wie viele Runden es sein werden, das kann ich leider nicht sagen.


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Noach (Noah)


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