JESUS - Sein Leben und Wirken

Der Lebensbaum



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Von der Rinde bis zum Kern

[Quelle: Der Ravensburger Naturführer: Bäume]

Die Rinde schützt den Baum wie eine Art Haut vor Schäden und vor dem Verlust von Wasser. Außerdem sorgt sie für eine gleichbleibende Temperatur im Baumstamm. Direkt unter der Rinde liegen zarte Gewebe, in denen Nährstoffe transportiert werden. 

Sie können beschädigt werden, wenn man die Rinde entfernt. Ohne Rinde könnten Pilze und andere Schädlinge in den Stamm eindringen oder er könnte austrocknen. In Gebieten mit häufigen Waldbränden kann die Rinde den Baum sogar vor zu großer Hitze schützen.

Eine dicke Haut

Die Rinde besteht aus zwei Lagen: aus der äußeren Rinde, auch Borke genannt, und der inneren Rinde, die jedes Jahr neu gebildet wird. Die Dicke der Rinde hängt von der Baumart ab. 

Die tote Rinde des Baums kann sich nicht ausdehnen, wenn der Stamm dicker wird. Junge Bäume haben noch eine glatte, durchgehende Rinde. Bei älteren, dickeren Bäumen zeigen sich Risse und Spalten. 

Schließlich reißt die Rinde sogar auf und schält sich in Stücken ab. 

Sie gleicht unserer Haut

Im Inneren des Stammes

[Quelle: Der Ravensburger Naturführer: Bäume]

Bäume wachsen nicht nur an den Zweigspitzen und den Blättern, sondern auch im Inneren. Ein schmales, ringförmiges Gewebe (Kambium), das mit dem bloßen Auge nicht zu sehen ist, bildet Gefäße. Sie transportieren  Wasser durch den Stamm.

Ohne diese Gefäße würde der Baum sterben. Da das Kambium Jahr für Jahr neue Gefäße bildet, wird der Stamm immer dicker.

Im Laufe der Zeit verhärten sich die Gefäße und sie sterben ab. Im Querschnitt durch einen Stamm zeigen sich die jährlich gebildeten Gefäße als Jahresringe.

An der Zahl der Ringe kannst du ablesen, wie alt der Baum war, als er gefällt wurde. Je breiter ein Jahresring ist, umso mehr ist der Baum in dem betreffenden Jahr gewachsen. Gutes Wachstum ist aber nur bei gutem Wetter möglich.

Wenn du die alten Jahresringe untersuchst, erfährst du etwas über das Wetter vergangener Zeiten. 

Form und Lage der Jahresringe verraten aber noch mehr über die Ereignisse aus der Vergangenheit eines Baums.

Und wie sieht das bei uns aus? Wie die Bäume haben wir sowohl gute als auch schlechte Jahre. Allerdings wachsen und reifen wir mehr durch die aus unserer Sicht schlechten bzw. schwierigen / harten Zeiten, weil wir gerade in solchen Zeiten besonders lernen. 

Wenn es uns gut geht, lernen wir zwar auch, aber wesentlich weniger.

Im Inneren des Stammes. Wie sieht es bei uns selbst im Inneren aus? Zumal die Bibel uns Menschen auch mit Bäumen vergleicht

Psalm 1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen /
noch tritt auf den Weg der Sünder

noch sitzt, wo die Spötter sitzen,

2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN

und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!

3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, /
der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.

 

Und was er macht, das gerät wohl.

Psalm 92,13 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum,

er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

14 Die gepflanzt sind im Hause des HERRN,

werden in den Vorhöfen unsres Gottes grünen.

15 Und wenn sie auch alt werden,

 

werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein,


Jer 17,8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.

Wenn wir also im Wasser = im Heiligen Geist bleiben, werden wir innerlich stark. Wir fangen an zu wachsen und zu grünen = lebendig zu werden.

Die breiteren Jahresringe sind die Jahre, in denen wir sehr viel lernen für unser eigenes Leben, gerade damit wir reifen und uns weiterentwickeln. Während die schmaleren Ringe davon zeugen, daß wir da gerade nicht allzu viel in einer Lernphase sind. Und stattdessen uns erholen dürfen.

Die Früchte in unserem Leben

Im übertragenen Sinn ist eine „Frucht“ das Ergebnis, der Ertrag oder die Konsequenz von etwas, ähnlich wie eine Pflanze Früchte trägt;

[Quelle: Google-KI]

Die Früchte des Heiligen Geistes, die in Galater 5,22.23 aufgezählt sind, diese sind das Ergebnis, wenn wir anfangen, an Jesus zu glauben, uns vom Heiligen Geist immer leiten lassen und auch mit dem Vater im Himmel eine enge Beziehung führen.

Lob- und Dankopfer kommen als Frucht über unsere Lippen:

Hebräer 13,15 So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.

Psalm 50,23 Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.«

 

Hinzu kommt die Frucht des Lichtes, wenn wir im Licht leben:

Epheser 5,9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

Phil 1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes.


Copyright:  Silke Maisack