Die 62 unterschlagenen Bücher der Bibel




Das Buch von Adam und Eva

Aufgezeichnet von Mose

Jetzt wird es interessant. Und ehrlich gesagt hat es mich schon immer interessiert, wie das Leben nach der Vertreibung aus dem Garten Eden war. Und wie Kain zu einer Frau kam. 

Das habe ich bisher nicht erfahren. Allerdings genauso überraschend, wie Kain und Abel tatsächlich hießen. Warum sie diese Namen genannt werden, obwohl wir die beiden ersten Söhne eben als Kain und Abel kennengelernt haben in 1 Mose 4

Der erste Sohn:               Diaphotos, uns bekannt als Kain

Der zweite Sohn:            Amilabes, uns bekannt als Abel

Was folgt, das kennen wir alle schon. Adam und Eva bekamen einen weiteren Sohn, den Seth, und dann noch weitere 30 Söhne und 30 Töchter

Im Kapitel „Leben Adams“ ist von 70 Plagen die Rede; in der Aufzeichnung von Mose sogar 72. Was nun wirklich stimmt, kann ich wirklich nicht sagen.  Es gibt sogar noch mehr Details hierzu, welche Plagen, d.h. Krankheiten es sein sollen.

Die Plagen beginnen am Kopf. 

1.       Augenleiden

2.      Ohrenzwang

„So sollen alle Plagen der Reihe nach über alle deine Glieder kommen“, so steht es nach diesen beiden genannten Plagen. Das bedeutet, der ganze Körper, Leib ist betroffen.

Wir alle wissen ja mittlerweile, daß es unzählige Krankheiten gibt, die ganz schön übel sind. Und daß wir inzwischen soweit sind, daß wir von vielem geheilt werden können. Wobei wir immer noch auf Erkrankungen stoßen.

Die Auferstehung der Toten

Dem Seth wurde verwehrt, das Öl zu erhalten, siehe meine Ausführungen im  Teil zu „Das Leben von Adam und Eva“. Mose erfährt da noch mehr, als er 40 Tage und Nächte auf dem Berg Sinai verweilte:

„Noch wird es dir nicht zuteil, erst in den letzten Zeiten. Alsdann erhebt sich alles Fleisch von Adam bis zu jenem Tag, sie alle, die ein heilig Volk sein werden. Und ihnen wird die Paradieseswonne voll geschenkt, und Gott wird sein in ihrer Mitte.

Ein neues Herz

Sie sündigen nicht mehr vor ihm. Das böse Herz wird ihnen fortgenommen und ihnen dann ein Herz gegeben, das auf das Gute sich versteht, und darauf, Gott allein zu dienen.“

Ja, ihr habt richtig gelesen. Bereits Moses hat davon gewußt, daß unsere Herzen erneuert werden, und die vor uns Verstorbenen sich erheben werden.

Wir finden das Geben eines neuen Herzens in Hesekiel 36,26

Aufenthaltsort von Adam, Abel und Eva

So, wo ihre irdischen Körper beerdigt werden, wissen wir. Daran hat sich seit Adam ja nichts geändert. Doch wohin werden ihre Seelen gebracht? Etwa doch in den Himmel? Wobei es ja aber von Jesus heißt, er ist zu den Toten hinabgestiegen.

Und von Samuel wissen wir, daß er heraufgestiegen ist, als Saul nach ihm rief, um mit ihm zu sprechen.

Doch schauen wir mal weiter. Ein Seraphim nahm den Leichnam Adams und wusch ihn, am „acheronitischen See“.  Tote Körper waschen, das wird bis heute auch praktiziert. 

Der Engel wusch ihn drei Mal; wie oft das heute gemacht wird, dazu müßte man in einem Bestattungsunternehmen nachfragen.

Oder war es eher die Seele, die drei Mal abgewaschen worden ist und dann vor Gottes Angesicht gebracht worden ist? Denn der irdische Körper verbleibt auf der Erde und wird in der Erde begraben.

Wie wird Seele definiert? Was ist damit gemeint? Lt. Lexikon zur Bibel S. 1062: „Was den Menschen angeht, meint Seele in diesem Sinne also die Person, den Menschen selbst, wie 1 Mo 42,21; 46,15; 4 Mo 5,6; Hes 13,18f; aber auch 1 Mo 27,4.19.25.31; 4 Mo 11,6; Jes 42,1; Klgl 3,24; zeigen.“

Ja, es handelt sich um seine Seele, es handelt sich um die ganze Person. Mit Seele ist auch die Person, der ganze Mensch gemeint. Was in der Erde dann begraben wird, ist nur die äußere Hülle, wie ein Anzug, damit wir auf dieser Erde leben und wandeln können. 

Adam und Eva hatten zuvor eine andere Natur: eine Lichtnatur. 

Diese Seele wurde nach dem Waschen zuerst vor den Thron Gottes gebracht. Danach übernahm ihn Michael, um ihn in den DRITTEN HIMMEL zu bringen.

Auch Abel kommt in den DRITTEN HIMMEL

An dieser Stelle lasse ich es dabei bewenden. Und wenden uns dem ERSTEN UND ZWEITEN BUCH ADAM UND EVA zu. Denn in den nächsten beiden Büchern erfahren wir noch mehr über Adam und Eva.


Das Buch  Adam und Eva

Der Kampf Adams gegen die Versuchungen des Satan

In den ersten Kapiteln des ersten Buches erfahren wir mehr über den Garten Eden, und über seine geographische Lage. 

Wir erhalten Informationen darüber, warum Gott die beiden WESTLICH des Gartens ein neues Zuhause gab. Für mich ganz neu, weil ich immer dachte, sie würden östlich vom Garten ihr neues Leben beginnen.

Und er gab ihnen eine Felsenhöhle, die Schatzhöhle,  unterhalb des Gartens. Da tauchen neue Fragenzeichen auf. Zuvor bauten sie sich eine Hütte? Komisch. Da blicke ich gar nicht mehr durch. 

Doch das mit der Felsenhöhle, das erinnert mich, vom Geschichtsunterricht her an  die ersten Menschen, die wir Steinzeit- oder Höhlenmenschen nennen. Bzw. an die Bezeichnungen Neandertaler so wie die Homo Sapiens.

Allerdings: könnten die Neandertaler die in der Bibel genannten Nephillim sein? Ich weiß es nicht. Möglich wäre es, werde mich aber nicht festlegen.

Gott und die Welt der Zahlen

Wenn in der Bibel so gewisse Begriffe wie Stunden, Tage, Jahre auftauchen, wie hier mit den 5 ½  Tage, so ist das erst einmal verwirrend, weil wir, seit die Uhren eingeführt worden sind, erst recht ein anderes Zeitverständnis haben.

Zum Glück ist in dieser Übersetzung gleich die Erklärung dabei. Wir lesen da von 5500 Jahren. 

5 Tage sind also 5000 Jahre; der halbe Tag sind dann 500 Jahre

Die Menschen, d.h.  wir alle, wenn wir uns da mit einbeziehen, warten also 5500 Jahre, bis Jesus zum ersten Mal kommt, um uns zu erlösen. Und diese Zeitspanne beginnt, begann wohl ab dem ersten Tag, als Adam und Eva das erste Mal die Welt außerhalb des Gartens gekommen sind.

Dann in einem der anderen Bücher vorher stand etwas über „2000 Jahre nach der Flut“, dann sind wohl noch 3500 Jahre übrig bis zur Flut. Vom ersten Tag außerhalb des Garten Edens wohlgemerkt.

Demnach würde bedeuten:

1000 Jahre auf der Erde sind 1 Tag im Himmel, wenn wir das so verstehen können.

Und immer wieder erhalten die Menschen, in diesem Buch hier Adam und Eva, die Zusage, daß sie wieder in den Garten Eden zurückkehren werden.

Ein anderer Leib

Nach dem Verlassen des Gartens erkannten sie, daß ihr Leib verwandelt waren.  Vor allem die Augen, denn sie konnten die Engel sehen und auch die Himmel.

Die ursprüngliche Natur war die Lichtnatur. Durch die Sünde wurde sie den beiden von Gott entzogen, welche das Ferne sehen konnte. Jetzt können wir nur das Nahe sehen. Was immer das auch bedeuten mag. 

Wohl das, was direkt vor Augen ist.  

Ohne das Licht ist unser Leib finster bzw. Leben in der Gegenwart Gottes. Darum auch die Thematik mit dem Auge und dem Leib, das Jesus angesprochen hat.

Matthäus 6,22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
23 Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

Als jener Engel gegen Gottes Gebot verstieß, wurde diesem seine Lichtnatur entzogen, und er wurde schwarz. Dem Adam und der Eva wurden zwar ebenso ihre Lichtnatur entzogen, bekamen jedoch eine Haut, damit er Kälte und Hitze erträgt.

Das mit der Haut erinnert uns an die Stelle in 1 Mose 3, daß Tiere sterben mußten, um die beiden mit deren Fell bekleideten. Die ersten Steinzeit- bzw. Höhlenmenschen waren sozusagen erschaffen. 

Das Wasser

Und Gott sprach zu Adam: „Solange du unter meinem Befehl und ein Lichtengel warst, kanntest du das Wasser nicht; du mußt deinen Leib damit tränken und wachsen machen, denn er ist tierähnlich geworden und hat das Wasser nötig.“

Adam und Eva kannten auch dies nicht, weil sie es auch nicht brauchten. Es geht um das Wasser. Ein Lichtwesen benötigt kein Wasser, so wie wir es inzwischen kennen. 

Doch was ist mit diesem Wasser gemeint? Was ja ein wichtiges Element überhaupt ist.  Schließlich wurde das Wasser durch ein Firmament geteilt. Seitdem gibt es Wasser unterhalb und Wasser oberhalb des Firmaments.

Zur Wiederholung:  Unser Leib war zuerst eine Lichtnatur. Wir waren Lichtengel, Lichtwesen. Das ist ein sehr interessanter Aspekt.  Und waren auf das Wasser, wie es die Tiere benötigten, nicht angewiesen.

Tag und Nacht

Das war auch etwas neues, und bis dahin für sie ungewohnt. Denn Adam und Eva kannten nur das Licht, das von dem Engel gekommen ist, der über ihnen stand, jedoch wegen seinem rebellischen Verhaltens seine Natur entzogen wurde, auf die Erde hinabgestoßen.

Dort, wo Gott wohnt, gibt es keine Jahre, keine Zeiten, keine Monate und keine Tage. Das klingt durchaus verwirrend. 

Adam und Eva kannten diesen Wechsel von Tag und Nacht noch nicht. Daher waren sie erst einmal verängstigt. Uns würde es sehr wahrscheinlich auch so ergehen, wenn wir in eine Gegend kommen, die wir noch gar nicht kennen. So wie mit einem neuen Lebensalltag konfrontiert werden, bei dem wir gar nicht wissen, was uns da so alles erwartet.

Doch Gott kann sie beruhigen mit dem „Fürchte dich nicht!“ und vielen weiteren Zusagen, daß er sie nicht im Stich läßt, und Jesus zu der bestimmten Zeit kommt, um die Menschen zu erlösen und wieder heimzuführen in den Garten Eden.

Mit dem Wechsel von Tag und Nacht umzugehen, das ist für die beiden gar nicht leicht. Am Tage spüren sie die Gegenwart Gottes, fühlen sich getröstet. Die Nacht, die Dunkelheit ist ihnen suspekt und sehen einander nicht. 

Doch Gott tröstet sie, spricht ihnen Mut zu, und bittet sie darum, auszuharren die Ordnung von Tag und Nacht, bis die Zeit erfüllt sein wird und die Stunde des Bündnisses gekommen ist. 

Ja, die Zeit. „alles hat seine Zeit, seine Stunde“. (Prediger 3) Und auszuhalten, bis sich etwas für uns erfüllt, erfordert von uns Geduld.  Das ist nicht immer einfach. Hinzu kommt noch, daß wir wirklich alle unterschiedlich damit umgehen.

Die Sprache

Adam und Eva sprachen in einer Sprache, die sie kannten, für uns jedoch sehr unverständlich ist. Könnte damit die Zungensprache gemeint sein, von der Paulus in einem seiner Briefe geschrieben hat?

Gut möglich, doch ich weiß es nicht. Was im Endeffekt auch nicht so wichtig ist. Viel wichtiger ist das beten zu Gott, zu Jesus, zum Vater im Himmel und auch das Reden mit dem Heiligen Geist.

Der endlose Kampf gegen Satan

In 1 Mose 3 lesen wir von einer Schlange, die Eva verführte. In einem der Bücher über Adam und Eva wurde Seth von einem Tier gebissen, von einer Schlange.

Wir haben zuvor erfahren, daß der Engel, der aus dem Himmel hinausgeworfen wurde, ein Lichtwesen von hohem Rang war. Und auf dessen Thron sich dann Adam setzen darf, wenn am Ende der Zeiten wieder alles hergestellt worden ist. 

Dazu haben wir verschiedene weitere Bezeichnungen. Mit wem oder was haben wir es denn nun wirklich zu tun?

Mit einem Wesen, das sich in eine LICHT-GESTALT wandeln und so die Menschen in die Irre führen kann. Dann kommt noch hinzu, daß er die Fähigkeit besitzt, in die Schlange hineinzufahren (1 Adam 17) .

1 Mose 3,1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?

Nach dieser Aktion wurde sie sogar verstoßen. 

1 Mose 3,14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang.

Und wir haben es in erster Linie nur mit ihm zu tun. Er ist es, der den größten Hass auf uns Menschen hat. Deshalb sind ihm alle Mittel recht, um uns zu schaden, vor allem uns umzubringen. In diesem Fall sind es Adam und Eva.

Er verfolgte beide wieder als Schlange. Und mußte eine entsprechende Größe / Länge gehabt haben, denn nur so war es ihm möglich, gleich beide in den Würgegriff zu nehmen. 

Zum Glück kam ein Engel und befreite sie. Zur Strafe wurde ihr das Sprechen genommen. Und nicht nur das. Sie wurde noch sehr weit weggebracht, nach Osten, ans Meer bei Indien.

Todessehnsucht

Adam und Eva wollten liebend gerne sterben. Denn sie kannten nicht die Hitze, nicht die Mühen, nicht die Müdigkeit. Sie waren das Gehen nicht gewohnt. Da versuchten sich beide umzubringen.

Versuchen deshalb, weil Gott es einfach nicht zuläßt. Mit Gott ist hier Jesus gemeint, denn er sagt von sich zu Adam: „Wie du auf der Erde Furcht und Zittern, Müdigkeit und Krankheit, Gehen, Laufen, das Ersteigen dieses Berges und den Tod ertragen hast, so werde auch ich alles dies auf mich nehmen um deinetwillen, daß ich dich erlöse.“

Das erste Opfer

Vor allem der erste Altar, der allererste. Adam und Eva nahmen Steine und bauten ihn als eckige Form, „in Gestalt eines Kasten“. Soweit kommen wir da noch mit. Danach wird es interessanter.

Sie nahmen Blätter den Bäumen außerhalb des Gartens und schöpften damit ihr Blut von den Felsen ab; was aber auf den Sand getröpfelt war, nahmen sie samt dem Staub daran und legten es auf den Kasten als eine Gabe für Gott.

Ihr Blut. Das war das Blut von Adam und Eva, als sie versucht haben, sich umzubringen. Sie hatten sich ja vom Berg hinuntergestürzt. Da hatten beide wohl eine ganz schöne Blutlache hinterlassen.

Und dann hatten sie danach Kraft, einen Altar zu bauen, mit Hilfe von Blättern das Blut zu schöpfen und dort abzulegen? Ein bißchen spuki. Aber na ja. Es gibt so manches, was wir nicht so wie nie verstehen werden. 

Blut auf dem Altar bzw. gegen den Altar kennen wir aus den Geboten, die in den Mosebüchern stehen. 

3 Mose 1,5 Dann soll er das Rind schlachten vor dem HERRN und die Priester, Aarons Söhne, sollen das Blut herzubringen und ringsum an den Altar sprengen, der vor der Tür der Stiftshütte ist.

Im Blut ist das Leben

3 Mose 17,11 Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.

Das Blut Jesu wird vergossen

Markus 14,24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.

Matthäus 28 das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.


Zur Vergebung unserer Sünden vergießt Jesu freiwillig sein Blut. So daß es nicht mehr notwendig, die für das Volk Israel eingeführten täglichen Opfer ein für alle Mal der Geschichte angehören. 

Stattdessen: geben wir selbst unser Leben als Gottesdienst. Das bedeutet, wir stellen uns täglich ihm zu 100% zur Verfügung

Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.


Buch:  Das Buch Adam und Eva - Fortsetzung


Copyright:  Silke Maisack