Fortsetzung von Seite "Der Heilige Geist 6"
1 Mose 5,29 … Dieser wird uns trösten in unserer Arbeit und Mühe auf dem Acker, den Jewa verflucht hat. [meine Übersetzung]
Die Eltern von Noach machen hier eine interessante Aussage. Wobei das mit verfluchen seitens des Geistes schon im Garten Eden geschah im Zusammenhang mit der Schlange, die dann fortan auf dem Boden kriechen mußte.
1 Mose 3,17 … Weil du gehört hast auf die Stimme deiner Frau, und du gegessen hast vom Baum, von dem ich dir geboten habe: „Nicht darfst du essen von ihm; verflucht ist der Acker um deinetwillen, mit Schmerz/Leiden/Mühe sollst du essen alle Tage deines Lebens.
1 Mose 3,18 Dornen und Disteln sollen wegen dir wachsen, und du sollst essen die Pflanzen des Feldes.
1 Mose 3,19 Im Schweiß deines Angesichtes sollst essen das Brot, bis du zurückkehrst zum Acker, von dem du genommen bist, denn du bist Staub, du sollst zum Staub zurückkehren. [meine Übersetzung]
Voraussetzungen für den Segen, das finden wir unter anderem im dritten Buch Mose, Kapitel 26, wo auch etwas zum Fluch gesagt wird.
3 Mose 26,3 „Wenn in meinen Geboten ihr wandelt, und meinen Anordnungen gehorcht, und sie tut, …“ [meine Übersetzung]
Dann folgt eine Liste, was geschieht, wenn wir auf den Geist, auf Jesus und auf den Vater im Himmel hören.
· Regen zur richtigen Zeit
· Acker bringt reichlich Ernte ein
· Bäume bringen ihre Früchte
· Dreschzeit reicht bis zur Weinernte
· Weinerntezeit reicht bis zur Zeit der Aussaat
· Brot im Überfluß
· Sicheres Wohnen im Land
· Frieden im Land
· Wilde Tiere werden weggeschafft aus dem Land
· Kein Krieg, kein Bürgerkrieg
· Die Feinde sollen vor mir her dem Schwert verfallen
Vor allem: in 3 Mose 26,11.12
· Jewa wohnt in unserer Mitte, in uns
· Jewa wird uns nicht verstoßen, nicht verwerfen
· Jewa wandelt in unserer Mitte
3 Mose 26,14 Wenn ihr mir nicht gehorchen werdet, und nicht tut alle diese Weisungen, … [meine Übersetzung]
Dann folgt eine Liste, was geschieht, wenn wir auf den Geist, auf Jesus und auf den Vater im Himmel nicht hören und seine Weisungen umsetzen.
Im 5. Buch des Mose werden wir bzw. die Israeliten vor die Wahl gestellt, ob wir den Segen wollen, also das Leben wählen, oder den Fluch, und uns damit für den Tod entscheiden.
Adam und Eva hatten nicht gehorcht und gegen dieses Gebot verstoßen. Als Konsequenz werden sie hinausgebracht, vor den Garten Eden, und müssen sich selbst um die Versorgung mit allem, was sie zum Leben brauchen, kümmern.
Sie müssen den Ackerboden selbst bearbeiten, unter großen Mühen. Neben Dornen und Disteln war er vielleicht auch noch recht trocken.
Unter dieser Mühsal leiden dann die Generationen, die nach ihnen in diese Welt hineingeboren werden.
In 3 Mose 26 erfahren die Israeliten, worunter sie zu leiden haben, wenn sie nicht die Gebote beachten und danach handeln.
Verflucht bedeutet: ohne Segen. Es liegt kein Segen darauf. Der Geist läßt uns nichts mehr gelingen. Alles in unserem Leben wird mühselig, und bleibt es auch, wenn wir nicht umkehren.
Gesegnet sein bedeutet: Es liegt Segen auf allem, was wir tun. Der Geist läßt uns alles gelingen in unserem Leben. Alles geht uns leichter von der Hand, fällt uns zu, wenn wir nach dem Königreich der Himmel trachten.
Und wie ist das mit / für uns heute in Bezug auf Segen und Fluch, die wir heute leben, zudem von Jesus wissen und von dem, was er für die Menschheit getan hat?
Durch ihn wissen wir um die Vergebung. Zudem müssen wir heute keine Tiere mehr opfern zur Vergebung unserer Sünden. Im Gegensatz zu den Israeliten.
Wichtig ist jedoch vor allem, daß wir erkennen, daß wir gegen die Gebote verstoßen haben und diese dann bekennen, wie in dieser Bibelstelle steht.
Außerdem: er läßt auch über ALLE Menschen die Sonne aufgehen und über ALLE den Regen. Es gibt hier keinen Unterschied mehr. Und wir alle miteinander erleben das, was in dieser Welt so abgeht:
· Kriege, brutaler denn je
· Erdbeben
· Feuer
· Überflutungen
· Dürren
· Hungersnöte
· Hitzewellen
· Krankheiten (Pandemien, Epidemien)
Und vieles mehr, auch das, was persönlich in das eigene Leben eingreift und uns schön herausfordert.
Dadurch sinkt zunehmend die Belastbarkeit nicht nur von uns selbst, sondern von sehr vielen Menschen. Welche Folgen das hat, bekommen wir durch die Medien mit. Wobei das auch damit zu tun hat, daß wir in der Endzeit leben, am Ende dieser Endzeit, die mit dem ersten Kommen von Jesus begonnen hat.
Und wie ist das mit / für uns heute in Bezug auf Segen und Fluch, die wir heute leben, zudem von Jesus wissen und von dem, was er für die Menschheit getan hat?
Da ist noch das Wissen, daß wir Kinder Gottes ist, und dort Freiheit ist, wo sich der Geist befindet
Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
2 Kor 3,17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Wir leben nicht mehr in der Knechtschaft der Sünde. Unsere Schulden wurden ein für alle mal bezahlt.
Damit will ich dieses Thema bewenden lassen. Du darfst nun selbst gerne weiter forschen in der Bibel zu Segen und Fluch und was das dann heute für dich selbst bedeutet.
1 Mose 6,5 Und Jewa sah, daß viele Menschen böse waren auf der Erde, und jedes Trachten der Pläne ihres Herzens nur böse war jeden Tag. [meine Übersetzung]
Wow, dem Geist und auch den anderen beiden (dem Vater im Himmel und Jesus) entgeht gar nichts, absolut gar nichts.
Denn er sieht nicht auf das Äußere der Person, (siehe 1 Sam 16,7), welchen gesellschaftlichen Status diese hat wie Reich oder Arm; Chef oder Arbeiter / Angestellter, sondern das Herz. Vor allem IN DAS HERZ. Und erkennt, was in diesem vor sich geht.
Selbst Petrus mußte diese Erfahrung machen. (siehe Apg 10,34) Vor den dreien sind alle Menschen gleich, ob sie nun zum Volk Israel gehören oder anderen Nationen, die an andere Gottheiten glauben.
Jesus sieht die Gedanken der Pharisäer und Sadduzäer sowie der Schriftgelehrten – siehe Mt 9,4 / Mt 12,25 und gibt entsprechend eine Antwort. In Mt 15,19 klärt er auf, was aus unsrem Herzen kommt.
Und er sieht nicht nur alles, was wir so treiben, sondern es wird sogar alles aufgeschrieben, während wir leben.
Offb 20,12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden
aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.
Wir werden nach unseren Werken gerichtet, auch wir, die wir noch leben, wenn wir erleben die Rückkehr Jesu auf die Erde:
2 Tim 4,1 So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird
zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich:
Das bedeutet: Wir setzen uns mit dem Heiligen Geist, mit dem Vater im Himmel und mit Jesus zusammen, und kümmern uns darum, daß unser Herz mit seinen alten Verhaltensweisen überführt wird, wir anfangen im Geist zu wandeln (Schritt für Schritt), geheilt werden, und da befreit, wo wir gefangen sind. etc.
1 Mose 6,6 Und Jewa bereute, daß er den Menschen gemacht hat auf der Erde, und war bekümmert in seinem Herzen. [meine Übersetzung]
Jewa bereut, eine interessante Information, die wir da erhalten. Doch wie kann man am einfachsten erklären, was „bereuen“ eigentlich bedeutet? Hier hilft, wie mit so vielen Begriffen das Internet bzw. die Suchmaschine Google
Der Begriff "bereuen" ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Sprache und beschreibt das Gefühl des Bedauerns oder des Reueempfindens über eine vergangene Handlung oder Entscheidung. Das Verb wird verwendet, um auszudrücken, dass man sich wünscht, etwas nicht getan zu haben oder anders gehandelt zu haben. [Quelle: talkpal.ai]
In 1 Mose 6,6 wünscht sich Jewa, daß er uns Menschen nie erschaffen hätte sollen. Und beschließt, sie auszulöschen durch eine Flut, jedoch mit Noach und seiner Familie einen Neuanfang zu machen
Allerdings reute es ihn erneut, daß sich in den Herzen der Menschen rein gar nichts verändert hat. Und will es nun anders machen – siehe 1 Mose 8,21.22
In 2 Sam 24,16 wünscht sich Jewa, er hätte kein Verderben über das Volk senden lassen wegen dem, was David getan hat. Nämlich das Volk zählen, obwohl es David nicht angeordnet war, daß er dies tun soll.
David entscheidet sich für das Gericht mit der Pest, das Jewa über das Volk kommen läßt. Doch Jewa läßt das Verderben beenden, kaum daß es begonnen. Schließlich will er wohl doch nicht, daß Menschen umkommen, sondern leben sollen.
In Amos 7,3-6 will Jewa jeweils das Gericht kommen lassen. Doch auf Bitten und Flehen von Amos hin entscheidet sich Jewa, es nicht durchzuführen
In Jona 3,10 sieht Jewa, daß die Bewohner Ninives Buße tun, umkehren, und führte das angekündigte Gericht erst gar nicht mehr durch / aus.
Noch etwas erfahren wir über Jewa. Er zeigt Gefühlsregungen. Er war bekümmert, also traurig und vor allem enttäuscht über die Menschen, die sich nach der Vertreibung aus dem Garten Eden vermehrt hatten.
Enttäuscht deshalb, weil sie seine Erwartungen nicht erfüllt haben.
Enttäuscht darüber, daß sie angefangen haben, ihre eigenen Wege zu gehen.
Enttäuscht darüber, weil einige Engel ihre Heimat im Himmel verlassen haben, mit den Menschentöchtern Kinder gezeugt haben, und den Menschen Dinge beigebracht haben, die den Menschen auf der Erde schaden.
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Der Geist gibt genaue Anweisungen
Copyright: Silke Maisack
Du hast in dir den Himmel und die Erde
Hildegard von Bingen