Der Heilige Geist



Fortsetzung von Seite "Der Heilige Geist 3"


Der Geist besucht den Menschen

Pflege von Gemeinschaft

1 Mose 3,8  Und sie hörten den Klang Jehwas der Gottheiten von seinem Spazieren gehen im Garten,  gemäß dem Geiste des Tages; und der Mann und seine Frau verbargen sich vor dem Angesicht des JHWHs der Gottheiten inmitten/ unter der/den Bäume des Gartens [meine Übersetzung]

Was haben wir da im Text vor uns stehen? Der Geist besucht Adam und Eva im Garten Eden, in den er die beiden gebracht hat. Zu welcher Tageszeit, das geht zwar nicht wirklich daraus hervor. Doch das ist nebensächlich. Schließlich geht’s um das, was zwischen dem Geist und den Menschen passiert.

Sie müssen sich gut genug gekannt haben, und zwar durch seine regelmäßigen Besuche im Garten Eden, denn die beiden hörten ihn von weitem. Daher kennen sie, wie er sich bewegt und regt.  Auch wir erkennen am Klang der Schritte, wer gerade zur Tür hereinkommt oder sich von sonst irgendwo her nähert, weil  wir diesen Menschen gut kennen durch regelmäßige Pflege der Beziehung zueinander.

Zudem war er für sie wohl noch zusätzlich sichtbar, im Gegensatz zu uns heute. 

Der Geist ist in uns, d.h. wir sind seine Wohnung, sein lebendiger Tempel – siehe 1 Korinther 6,19 und 1 Korinther 3,16 so wie 2 Korinther 6,16. Daran erinnert uns der Apostel Paulus, der sich sehr gut in der Schrift bzw. in der Thora und den anderen Büchern des AT auskannte.

Der Geist spricht mit uns Menschen, in Worten wie in dieser Geschichte, als er nach den beiden ruft, weil sie ihm wohl gar nicht auf ihn zugelaufen kamen, oder über andere Wege. Da ist der Geist sehr flexibel. Und sie kommunizieren miteinander, denn durch ihn haben sie auch die Fähigkeit zum Sprechen erhalten. 

Und auch die Tiere konnten wohl damals reden. Die Schlange sprach ja mit Eva und ihrem Adam. Ob es wirklich eine Schlange war, oder ein rebellierender Engel, der die Gestalt einer Schlange angenommen hat, wissen wir nicht. 

Und da höre ich doch in diesem Augenblick, als ich den Absatz zuvor geschrieben habe, die Stimme des Geistes: „Es war wirklich eine Schlange, und kein Engel, der rebelliert hat und sich in die Gestalt einer solchen verwandelt hat. Eine solche Fähigkeit habe ich auch diesen Geschöpfen nicht mit auf den Weg gegeben

Und es gibt  einige Bibelstellen, die wörtlich zu nehmen sind und nicht als Bilder, d.h. diverse Vorstellungen durch eure Köpfe geistern sollen. Und diese Geschichte ist eine davon, die wirklich wortwörtlich zu nehmen. Denn die beiden wurden wirklich von einer Schlange, die wirklich auf ihren Beinen ging, angesprochen

Dennoch kann man ihr schändliches Verhalten auf das Verhalten von Luzifer übertragen, denn dieser hat sie negativ beeinflusst, um die beiden zu verführen, und sie aus meinen Händen bzw. meiner Gegenwart zu entfernen. 

Was ihm auch gelungen war. Er hat sie auf seine Seite gezogen. Damit der Garten nicht weiter verunreinigt wird, habe ich die beiden nach draußen gebracht, wo sie sich dann künftig selbst ernähren mußten und den Ackerboden bestellen. 

Den Rest der Geschichte kennt ihr ja.

Ja, und damals war ich noch sichtbar für alle auf der Erde, vor allem für die beiden. Doch nach ihrem nicht ganz so schönen Verhalten mußte ich mich dann danach vor ihnen verbergen. Es fiel eine Art Vorhang zwischen ihnen und mir. 

Trotzdem wohnte ich nach wie vor in ihnen. Denn sie fingen ja an, zu uns zu beten, zum Vater im Himmel, zu Jesus und zu mir. Die Verbindung ist ja nie komplett abgerissen gewesen.“

Es bestand also schon damals eine Gemeinschaft zwischen den Menschen und dem Vater im Himmel, sowie Jesus und dem Heiligen Geist, die bis zum Sündenfall gepflegt worden ist. – siehe auch die Erwähnung von Gemeinschaft in 

·         1 Joh 1,3      Vater und Jesus

·         2 Kor 13,13   Heiliger Geist

Paulus kannte sich aus in allen Schriften, die wir als Zusammenstellungen des AT kennen. Von daher wußte er genau, daß die ersten Menschen schon vor dem Sündenfall die Gemeinschaft mit diesen 3 pflegten. 


Der Geist kleidet den Menschen ein

Wir verlieren unsere Unschuld

1 Mose 3,21 Und Jewa der Gottheiten machte dem Adam (Mann) und seiner Frau einfache Leder-Kleidung und zog sie ihnen an. [meine Übersetzung]

Nanu? Waren sie wirklich nackt? Splitterfasernackt? Trugen die beiden gar keine Kleidung, und zwar in der Art, wie wir sie kennen?  Scheinbar nicht. 

In  1 Mose 2,25 wurde zum ersten Mal erwähnt, daß sie nackt waren und sich nicht schämten. Doch was bedeutet Nacktheit wirklich? 

Um erkennen, was damit gemeint ist, benötigen wir unsere geistlichen Augen. Und siehe da, sie waren nicht nackt im herkömmlichen Sinne, sondern sie waren REIN und UNSCHULDIG. Ebenso wenig hatten sie auch noch keine sexuellen Bedürfnisse, kein Verlangen nach dem anderen.

Jedenfalls geht’s nicht um die vermeintlich fehlende äußere Kleidung, sondern um etwas ganz anderes. 

Die beiden waren noch recht jung, und auf das sich kümmern um den Garten Eden konzentriert. Erst als diese Schlange sie sehr beeinflusste und dann diese FRUCHT nahmen.

Wer die Geschichte in 1 Mose 3 kennt, daß Adam und Eva plötzlich „nackt“ dastanden. Jedenfalls wurde ihnen das bewußt, daß sie nackt waren. Und hier bedeutet das Erkennen der Nacktheit die UNREINHEIT und SCHULD.

1 Mose 3,7 Und ihnen beiden wurden die Augen geöffnet, und sie erkannten, daß sie nackt waren. Und sie nähten Feigenblätter machten für sich Lendenschurze.

Es kam für sie ein völlig neues Empfinden hinzu: Die Schuld , daß sie etwas getan haben. Und das war diese Frucht. Doch hier geht’s nicht um irgendeine Obstsorte, die fertig gereift ist und verzehrt werden kann. Hier geht’s um die Frucht im übertragenen Sinne.

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Im übertragenen Sinne bedeutet "Frucht", das Ergebnis, den Ertrag oder die positive Auswirkung einer Handlung, Anstrengung oder eines Prozesses. 

Das Ergebnis ihres Handelns war, daß sie nun SCHULD empfanden, und erkannt, daß sie ein wichtiges von den Gottheiten gegebenes Gebot übertreten haben. In ihrer Not stellten sie dann diese LENDENSCHURZE aus FEIGENBLÄTTER her. Doch helfen die wirklich, ihre Schuld zu verbergen?

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Ein Lendenschurz ist ein einfaches Kleidungsstück, das hauptsächlich den Genitalbereich bedeckt und aus Stoff oder Leder besteht. Er wird weltweit in verschiedenen Formen und Kulturen getragen, oft als Unterwäsche oder als einziges Kleidungsstück. 

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Im übertragenen Sinn steht ein "Feigenblatt" für eine unzureichende oder oberflächliche Verdeckung von etwas, das als peinlich, unangemessen oder beschämend empfunden wird. Es symbolisiert eine spärliche oder unehrliche Tarnung, die die Wahrheit nicht wirklich verbergen kann. 


Nicht wirklich. Die Feigenblätter reichten nicht aus. Außerdem sehen die 3 (Vater im Himmel, Jesus, Heiliger Geist) ohnehin in unser Herz hinein. Sie bekommen ohnehin alles mit, was bei uns alles los ist. 

Der wichtigste Punkt ist: wir sollen mit ihnen trotzdem darüber reden. Die 3 wollen gerne, daß wir es aussprechen und dadurch aus unseren Herzen keine Mördergruben machen.

Was dann geschieht im Garden Eden, das ist wunderbar. Der Geist läßt sie nicht alleine damit. Im Gegenteil. 

·         Er kümmert sich um sie, obwohl sie gegen das Gebot verstoßen haben.

·         Er kümmert sich um sie, obwohl sie ihm gegenüber gelogen und die Schuld jeweils auf den anderen   geschoben hatten

·         Er kümmert sich um sie, und macht ihnen eine Kleidung aus Leder, aus Fellen von Tieren.

Ist damit eine Fell-Kleidung im übertragenen Sinne gemeint? Eine gute Frage. Im wirklichen Sinne wärmt und schützt eine solche Kleidung vor Kälte.

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Im übertragenen Sinne kann Fellkleidung auch für den Schutz vor äußeren Einflüssen, wie Kälte, aber auch vor negativen Energien oder Angriffen, stehen. Es kann auch ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermitteln. 

Was hatten sie nun wirklich ausgezogen?

Was sie ausgezogen hatten, das waren REINHEIT und UNSCHULD. 

Was bedeutet das für uns? Was sagt die Bibel dazu?

Was wir ausziehen sollen und was wir stattdessen anziehen, darüber habe ich mehrere Begleitmaterialien erstellt, die ich dir hier als PDF-Datei zum Downloaden zur Verfügung stelle. 

·       Kleidung ablegen – anlegen, d.h. ausziehen, anziehen


·         Typveränderung


·         Die Waffenrüstung Gottes

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Typveränderung.pdf
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Der Geist vertreibt den Menschen


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