Fortsetzung von Seite "Der Heilige Geist 7"
1 Mose 7,1 Und Jewa ordnete dem Noach an: „Geh du und dein ganzes Haus hinein in die Arche, denn dich habe ich gesehen, ein Gerechter vor meinem Angesicht in diesem Geschlecht“ [meine Übersetzung]
Jewa ist ein Schiffsbaumeister. Und als solcher gibt er wirklich genaue Anweisungen. Im Kapitel gibt er seine Vorstellungen weiter, was den Bau der Arche betrifft. Und was und wen Noach alles so mitnehmen soll in die neue Welt, wenn die Flut zurückgegangen ist.
Am Berg Sinai bzw. auf dem Gipfel erhält Mose die Pläne mit dem Herstellen des Zeltes der Offenbarung, den Diensten rund um das Heiligtum, die regelmäßigen Opfergaben. Hier schlüpft der Heilige Geist in die des Architekten sowie in den Gottesdienstleiter.
Und in beiden Fällen erklärt er dem Noach wie auch dem Mose, was seine genauen Vorstellungen sind. sowohl die von der Arche. Die Maße sind bekannt. Und alles, was für das Zelt der Offenbarung hergestellt werden soll, wurde dem Noach offenbart,
so daß alles 1:1 umgesetzt werden konnte. Beim Zelt der Offenbarung war noch der Geist der Weisheit mit dabei, der dabei half, alles geschickt herzustellen.
Was bedeutet das für uns? Wie können wir von seiner Genauigkeiten in den Dingen profitieren, wenn wir z.B. das Bad umbauen wollen bzw. von ihm in unseren Sinn bekommen haben?
Ganz einfach: Wir verlassen uns voll auf Jewa, auf den Heiligen Geist und lassen dieses Thema langsam in unseren Gedanken reifen, bis die Lösung endgültig notiert werden kann. Jedenfalls sind wir vorbereitet, was die Maße betrifft.
Wann bei uns die Umsetzung erfolgt, das weiß allein nur der Heilige Geist am allerbesten. Bei der Arche und bei der Stiftshütte wurde sie ja gleich umgesetzt.
1 Mose 7,16 … und Jewa verschloß (die Tür) hinter ihm
In diesem biblischen Bericht hinter Noach, seiner Familie und den Tieren, die mit in die neue Welt hinüber gerettet werden.
Was geschieht da?
Noach geht in die Arche, die Tür wird verschlossen, von Jewa selbst. Das bedeutet, Noach läßt die alte Welt, die verdorben ist, hinter sich.
Was bedeutet das für ihn?
Noach grenzt sich ab. ER grenzt sich ab von der verdorbenen Welt und macht sich auf den Weg in ein neues und unberührtes Gebiet, um es vereinfacht auszudrücken.
Was bedeutet die Flut?
Das viele Wasser vernichtet alles Leben. Wir kennen das ja aus den vielen Überflutungen unserer Flüsse und Bäche, der Seen, die überlaufen, und ihr angestammtes Bett verlassen bzw. sie laufen voll und dann über die Ufer hinaus, wenn das Wasser immer mehr wird.
Diese Flut in der Bibel hat alles Leben vernichtet, bis auf diejenigen, die in die Arche gegangen waren.
Was tun wir, weil auch heute die Welt so verdorben ist wie damals?
Wir folgen geistlich Noach in die Arche, damit auch wir diese Welt hinter uns lassen, die ebenso dem Untergang geweiht ist, wie diese zu seiner Zeit..
Zumindest innerlich und geistlich. Äußerlich und solange wir leben, müssen wir in /auf ihr leben. Aber wir haben bereits eine Heimat, zwar geistlicher Natur. Dennoch wissen wir, wenn wir Jesus im Glauben angenommen haben, wohin wir gehören. Und vor allem ernsthaft nachfolgen
Nämlich in das Königreich der Himmel.
Wir lassen diese Welt hinter uns. Geistlich und innerlich. Wir grenzen uns ganz bewußt ab und leben fortan nun geistlich / innerlich in dem Königreich der Himmel.
Ja, und es gibt dazu mehrere Bibelstellen, wo wir aufgefordert werden, uns von ihr, der verdorbenen Welt, abzugrenzen und uns zu distanzieren.
Jak 4,4 Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott
ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.
Röm 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz
Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.
1 Joh 2,15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
Freundschaft mit der Welt bedeutet Feindschaft mit dem Vater im Himmel, mit Jesus und mit dem Heiligen Geist
Freundschaft mit der Welt bedeutet fleischlich zu sein und der Sünde untertan.
Wie wir uns von ihr abgrenzen sollen, und uns dagegen vorbildlich verhalten, dazu gibt es viele Bibelstellen. Nach allen zu forschen und diese hier aufzulisten, würde den Rahmen sprengen.
Das darfst du selbst tun.
Eine wichtige Bibelstelle gebe dir dennoch mit auf den Weg:
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das
alles zufallen.
Richte deine Gedanken und alles andere in dir aus auf Jesus, auf den Vater im Himmel und auf den Heiligen Geist. Zudem bitte diese 3 um Unterstützung, wenn es darum geht, immer mehr diese Welt, die dem Untergang geweiht ist – wenn auch nicht mehr durch eine solche große Flut, hinter dir zu lassen, und stattdessen einzutreten in das Königreich der Himmel, in der du ewig leben wirst.
Vorausgesetzt, du stehst wirklich im Buch des Lebens, was wir erst dann erfahren, wenn Jesus zurückgekommen ist, wir vor ihm stehen und die Bücher öffnet.
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ACHTUNG: Das Thema "Der Heilige Geist" ist noch eine Baustelle, und wird zu gegebener Zeit von mir weiter bearbeitet. - Der Grund: Ich habe derzeit in meinem Leben noch so einiges zu entrümpeln und neu zu ordnen. Hinzu kommt: ich habe noch weitere Themen angefangen.
Copyright: Silke Maisack
Du hast in dir den Himmel und die Erde
Hildegard von Bingen