Die 62 unterschlagenen Bücher der Bibel




Das Leben von Adam und Eva

Aufgezeichnet von Seth

Jetzt wird es interessant. Und ehrlich gesagt hat es mich schon immer interessiert, wie das Leben nach der Vertreibung aus dem Garten Eden war. Und wie Kain zu einer Frau kam.

Ab diesem Buch kommen uns diverse Zeitangaben entgegen, welche uns verwirren, 

·      wenn wir sie auf unsere Jahreszählungen übertragen wollen. Das funktioniert leider nicht, zumal die Christen, Juden und Moslems völlig unterschiedlich zählen. Noch schlimmer: Das Christentum zählt rückwärts bis zur Geburt Jesu, und danach geht’s wieder vorwärts. Und wie lange schon Himmel und Erde bestanden haben samt Adam und Eva im Garten Eden, ist uns erst einmal gar nicht bekannt.

·       bei den Altersangaben der Menschen, welche vor uns lebten, zumindest vor der großen Flut. 

Nur um 2 Bereiche zu nennen, die uns am schnellsten entgegen kommen beim Lesen.

Für mich sind folgende Themen wichtiger:

·       Jesus    und Parallelstellen, welche sich in unserer bekannten Bücherzusammenstellung finden lassen, zu erfassen

·        Satan    und sein Gefolge, und ihre Tricks, die Menschen zu beeinflussen und zu manipulieren

·        Adam, Eva     und ihr Leben nachdem sie wegen der Sünde den Garten Eden verlassen mußten

Nach der Vertreibung bauten sie sich eine Hütte, und trauerten erst einmal für 7 Tage, weil sie ja das Erlebte und überhaupt den Verlust seelisch verarbeiten mußten. 

Hinzu kam nun der Hunger.  Bislang waren sie es ja gewohnt, daß im Garten alles in Hülle und Fülle vorhanden war. Sie brauchten nur von den Sträuchern und Bäumen zu pflücken. Oder irre ich mich da?

Adam und Eva                                                     7 Tage Trauer darüber, daß sie den Garten verlassen                                                                                  mußten, als Folge Hunger, suchten nach Nahrung,                                                                                  fanden aber keine

Adam                                                                      7 Tage lang auf Nahrungssuche

Adam zusammen mit Eva                                9 Tage lang auf Nahrungssuche

Adam und Eva                                                     40 Tage bzw. 37 Tage Buße und Fasten, stehend im                                                                                   Wasser > im Jordan und in der Tigris

                                                                                  Abbruch nach 18 Tagen, weil Eva erneut manipuliert                                                                                   worden ist

Die Speise

Sie fanden nur die Nahrung für die Tiere, die Gott diesen gab. Adam und Eva bekamen eine völlig andere. Wobei sie ihnen ja  Früchte zur Verfügung standen, die sie essen durften

Also, ich habe mich doch nicht geirrt. Wir werden darüber im Ersten Kapitel des Ersten Buch Mose informiert.

1 Mose 1,29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

Im Text steht ENGELSSPEISE. Aber was ist das? Da hilft mir Google weiter und werde auf das MANNA verwiesen, dem Brot, das vom Himmel kommt,

als Tau auf die Erde, mit dem auch das Volk Israel während der 40-jährigen Wanderschaft durch die Wüste versorgt worden sind.

Beim MANNA, beim Himmelsbrot geht’s um das Wort Gottes, das den Geist und die Seele sättigt. Die Früchte nähren den Leib.

Zudem wissen die Bibelkenner, daß Jesus von sich sprach , als er sagte: „ICH BIN DAS BROT DES LEBENS“. Und wenn wir zu ihm kommen, werden wir satt, geistlich und seelisch satt. Was bedeutet, daß die Gemeinschaft mit ihm sehr wichtig ist.

Leben wir nur für uns, wie Adam und Eva getrennt von ihm und dem Vater im Himmel und vom Heiligen Geist, dann hungern wir.  Und finden nur das vor, was nur für die Tiere da ist: Gras und Kräuter.

Derweilst sehnt sich Eva danach zu sterben, sich gar von Adam töten zu lassen, damit Gott sich erbarmt und zumindest Adam wieder zurückkehren durfte. Doch er, Adam, läßt sich erst gar nicht darauf ein.

Aber wir wissen:  Der Weg war versperrt und der Eingang bewacht von den Cherubim. 

Da kommt dem Adam eine Idee, ein Gedanke: 

Buße tun

Buße tun.  Wie machen die beiden das? ER stellt sich in den Jordan, in dessen Wasser,  und das 40 Tage lang. Das gleiche, nur 37 Tage soll Eva auf einem Stein im Fluß stehen. Dazu noch schweigend, kein Wort soll über ihre Lippen kommen.

Hinzu kommt bei Adam noch: ER stellt sich in den Jordan, in dessen Wasser,  und das 40 Tage lang. Das gleiche, nur 37 Tage soll Eva auf einem Stein im Fluß stehen. 


Satan, der Stalker

Satan, Teufel. Wie der Engel heißt, ist da noch nicht bekannt. Zumindest für uns nicht in diesen Büchern, die über das Leben von Adam und Eva berichten. Das erfahren wir vermutlich später.  

Jedenfalls kommt er erneut zu Eva, und verführt sie erneut. Und wieder fällt sie auf ihn herein. Daher bezeichne ich ihn als Stalker.

Das perfide: Er wandelt sich in die Lichtgestalt der Engel.  Fragt sich nun, was uns helfen könnte, daß wir nicht darauf hereinfallen, sondern in uns die Alarmsirenen angehen.

Eva zitterte vor Kälte, als sie aus dem Wasser stieg. Aber das kann auch nicht direkt als Alarmsignal verstanden werden. Das Problem ist ein anderes, warum Eva so leichtgläubig ist und das Buße tun abbricht.

Und eines habe ich hier jetzt nicht verstanden. Warum Adam und Eva nicht zusammen an einem Ort Buße getan haben, sondern getrennt voneinander, in zwei verschiedenen Flüssen. So war Eva erneut angreifbar und beeinflussbar.

Vor allem, wenn wir die uns bekannte Karte betrachten, liegen die beiden Flüsse ziemlich weit auseinander. Und haben zudem verschiedene Orte, wo sie entspringen.

Satan nimmt die Opferrolle ein

Zum Glück ist der Eva nun ein Licht aufgegangen, hat erkannt nach den Vorwürfen von Adam wegen ihres neuen Ungehorsams und reagiert wütend in ihrem Schmerz der Erkenntnis:

Weh, Teufel, dir! Warum bekämpfst du uns ganz ohne Grund? Was hast du nur mit uns? Was haben wir dir denn getan, daß du so listig uns verfolgst? Weswegen richtet sich deine Bosheit sich nur gegen uns? Entzogen wir dir deine Herrlichkeit und nahmen deine Ehre? Warum verfolgst du, Feind, uns bis zum Tod in Haß und Neid?

Der Teufel antwortet darauf hin, allerdings dem Adam:

„Ach Adam, meine ganze Feindschaft, mein Neid und Schmerz geht wider dich, weil ich UM DEINETWILLEN ward vertrieben, entfremdet, die bei den Engeln ich im Himmel hatte, und weil ich DEINETWEGEN auf die Erde ward hinabgestoßen.“

Starker Tobak, was Satan da von sich gibt. Ich bin im Geiste dabei und bin Zeugin dieser Szene. Und halte mir sogar eine Hand vor den Mund, weil ich einfach nicht glauben kann, was dieser Engel da wieder von sich gibt.

Er ist wirklich so dreist und lügt einfach weiter. So ein arroganter Schnösel. Dem ist wahrlich seine ihm von unsrem Vater im Himmel gegebene Herrlichkeit zu Kopf gestiegen. Aber weiter.

Adam antwortet daraufhin dem Satan:

„Was tat ich dir? Was ist denn meine Schuld an dir? Warum verfolgst du uns? Du bist von doch nicht geschädigt noch verletzt?“

Ähnliche Sätze kennen wir selbst, wenn uns, besonders aus dem engen Umfeld (häufig die eigene Familie) uns ein Verhalten vorwerfen, uns beschuldigen, an ihrem Unglück schuld zu sein. In Wirklichkeit sind wir uns keiner Schuld bewußt.

Aber weiter. Denn nun antwortet wieder der Teufel:

„Was sagst du, Adam, da zu mir? Um deinetwillen ward ich ja von dort verstoßen und aus der Engel Schar verbannt. Als Gott den Lebensodem in dich blies und dein Gesicht und Gleichnis ward nach Gottes Bild geschaffen, da führte Michael mich her, und er gebot, dich zu verehren vor dem Angesichte Gottes. Es sagte Gott, der Herr:  ‚Ich schuf nach meinem Bild und Gleichnis, Adam, dich führwahr‘.

Und Michael kam dann herauf und rief den Engeln allen zu: „Verehret Gottes Ebenbild, wie Gott der Herr, befiehlt! Und Michael verehrte ihn zuerst. 

Dann rief er mich und sprach: Verehre Gottes Ebenbild! Ich sprach: Ich brauch nicht Adam zu verehren. Als Michael mich zum Verehren drängte, sagte ich zu ihm: Weswegen ehren, der jünger und geringer ist als ich. Ich wurde ja vor ihm geschaffen. 

Eh er erschaffen ward, ward ich geschaffen. Er sollte mich verehren. Als dies die andern Engel, die mir unterstanden, hörten, da wollten sie ihn nicht verehren. 

Da sagte Michael: Verehre Gottes Ebenbild! Tust du es aber nicht, alsdann wird Gott in Zorn geraten deinetwegen.  Ich sprach: Gerät er über mich in Zorn, dann stell ich meinen Thron über des Himmels Sterne und bin dem Höchsten gleich. 

Und Gott, der Herr, ward über mich gar zornig, und er verbannte mich von unserer Herrlichkeit, samt meinen Engel, und also wurden wir aus unsren Wohnungen in diese Welt vertrieben und auf die Erde hier verstoßen DEINETWEGEN. 

Und alsbald wurden wir betrübt, weil wir so großer Herrlichkeit entkleidet waren. Und dich in solcher Freud und Wonne sehen zu müssen, betrübte uns. Mit List umgarnte ich dein Weib und brachte es dahin, daß du aus deiner Freud und Wonne ihretwegen warst vertrieben, wie ich aus meiner Herrlichkeit vertrieben ward.

Also, Satan gibt Adam die Schuld dafür, weil er dann selbst nicht mehr im Mittelpunkt steht. Es stört ihn, daß Adam Ebenbild Gottes ist. Vor allem dazu noch, daß er einen Menschen verehren soll, genau so wie  er Gott verehrt.

Also, Satan gibt Adam die Schuld dafür, weil er einem jüngeren Geschöpf die Ehre geben soll. Obwohl er selbst ein Geschöpf Gottes ist. Und offenbart seine eigenen Willen: Selbst wie Gott zu werden und zu sein.

Verehren. Was bedeutet das denn genau? Das bedeutet: Ihn zu lieben, zu achten, ihm zu dienen.  

Und genau das wollte Satan nicht. Er ist der vollen Überzeugung, daß der Mensch als das jüngere Geschöpf IHN lieben und IHM dienen sollte.  IHM, dem Engel, dem eine Heerschar Engel unterstanden.

Die Konsequenz: Satan wurde rausgeworfen, hinunter auf die Erde, die ihm unterstellten Engel mit ihm. 

Das bedeutet, sie, diese Engel sind schon auf der Erde, bevor Adam zusammen mit Eva in den Garten Eden gebracht worden sind.

Und das war ihm noch immer nicht genug. Er dachte sich eine List aus, und verführte Eva, damit sie das Gebot Gottes übertrat, so daß die ersten beiden Menschen den Garten Eden verlassen mußten. 

Aber auch dann noch war seine Rache, sein Zorn nicht gestillt. Jedenfalls funkt er wieder dazwischen, und lügt Eva erneut an, so daß sie diese das Buße tun unterbricht und ihr Schmerz noch größer wird. 

Erst als Adam sich direkt an Gott wandte mit den Worten: „Ach Herr, mein Gott! In deinen Händen liegt mein Leben. Entferne diesen Feind von mir, der meine Seele zu verderben sucht, und gib mir seine Herrlichkeit, die er verloren hat!“

Und Adam hielt in seiner Buße aus; er stand im Jordanwasser 40 Tage lang.

40 Tage im Wasser stehen, ohne etwas zu essen. Ganz schön heftig, was aber nicht bedeutet, daß wir das ebenso tun müssen in unseren heutigen Zeiten. Wir können jederzeit zum Vater im Himmel kommen und unser Fehlverhalten bekunden und um Vergebung bitten.

Und Eva? Jetzt wird es wirklich interessant, denn in unserer bisherigen Zusammenstellung der Bibel erfahren wir darüber nichts, wirklich nichts. Sie verläßt ihn, damit er, Adam, am Leben bleiben soll. Denn sie nimmt alle Schuld auf sich, weil sie es ja, die sie in diese fatale und verzweifelte Lage gebracht hat.

Okay. Sie verläßt ihn und zieht nach Westen, baut sich selbst eine Wohnung, wie immer diese auch ausgesehen haben mag. Dazu war sie noch im 3. Monat schwanger.  Als die Zeit gekommen, daß das erste Kind zur Welt kommen will, hat sie zu Gott gefleht, ihr beizustehen.

Nur wurde sie nicht erhört. Stattdessen nahm Adam ihre Klage wahr. Erstaunlich, auf diese Entfernung. Wobei wir nicht wissen, wieviele Kilometer / Meilen zwischen ihnen lagen. Er eilt zu ihr, worüber sie sich freut, was ihre Seele wieder stärkt und auf ihre Bitte hin erfleht er Schutz für sie.

Allerdings: in einem der anderen Bücher erfahren wir, daß Adam sie direkt begleitet hat zum Ort, an sie gebären sollte. Und dazu kam nicht nur der erste Sohn auf die Welt, sondern auch gleich eine Tochter.

Zwölf Engel und zwei Kräfte, darunter auch Michael, beschützten sie während der Geburt. Dann kehrten sie gemeinsam zurück in den Osten.

Gott ließ sie nicht im Stich. Er sandte Michael zu ihnen, der verschiedene Samen mitbrachte, und dieser zeigte ihnen wie man den Erdboden bearbeitete, die Samen säte, um  von den Früchten zu leben. 

Kurios

Kain konnte scheinbar sehr früh nach der Geburt laufen. Vermutlich lag das an der tierischen Natur, die sie nach der Vertreibung aus dem Paradies nach und nach angenommen hatten. Und der Nachwuchs der Tiere steht in der Regel sehr früh auf eigenen Beinen. 

Worauf das jetzt tatsächlich bei den ersten Menschen zurückzuführen, sollte nebensächlich sein. Wen es wirklich interessiert, kann und darf selber forschen. 

Evas Traum

Sie träumt davon, daß Abel von ihrem Ältesten erschlagen worden ist. Daraufhin machten sie den Kain zum Ackerbauer, den Abel zum Hirten. UM SIE ZU TRENNEN. Dennoch wurde Abel erschlagen. 

Ein solcher Traum ist wohl als prophetischer Traum einzustufen. Sie erfüllen sich trotzdem, auch wenn hier z.B. Adam und Eva Maßnahmen ergreifen, Abel zu schützen und vor Totschlag zu bewahren.

Der Teufel greift Eva erneut an

Dieses Mal in der Gestalt einer Schlange. Offenbar kann er sich alles verwandeln, wie es für seine Pläne passend ist.  Und hier fällt mir auf:  Immer wenn Eva sich nicht in der Gegenwart von Adam befindet, taucht dieser Widersacher auf.

Er greift sie an, als sie mit Seth auf dem Weg zum Garten Eden war, um sich das Öl vom Baum der Erbarmung Gottes geben zu lassen. Doch sie erhalten es nicht. Gott verwehrt es ihnen. Stattdessen erfahren sie, daß Jesus es selbst mitbringt, um damit alle zu salben, die an ihn glauben.

Bei diesem Öl handelt es sich um den Heiligen Geist, der unsere Salbung ist, und für immer in uns bleibt. 

1 Joh 2,27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibt in ihm.

Doch was bedeutet das für uns selbst heute, wenn wir angegriffen werden? Gerade für uns Frauen? Was Eva da immer wieder erlebt hat, verdeutlicht, daß wir immer stets an der Seite von Jesus bleiben müssen, in der Gegenwart des Vaters im Himmel und uns vom Heiligen Geist führen lassen.

Entfernen wir uns, machen wir uns angreifbarer, verletzlicher. Doch warum entfernen wir uns aus ihrer Gegenwart? Aus dem einfachen Grund: Weil  in uns etwas angesprochen wird, was uns dazu bewegt, den Verlockungen nachzugehen. 

Wir werden neugierig. Eigentlich ein ganz normales Verhalten, um etwas Neues kennenzulernen. 

Schlecht nur, wenn wir dann wie Eva von Jesus, vom Vater im Himmel und vom Heiligen Geist vom Weg abkommen, nicht wieder zurückkehren und stattdessen anfangen, das anzunehmen, was die Welt uns da immer anbietet.

Dann hat der Teufel gewonnen, und uns in seiner Hand. Aber erst einmal weiter.  Die beiden kamen zurück ohne das Öl, jedoch mit den Wohlgerüchen Safran, Kalmus, Zimt und Narde in ihren Händen. 

Diese 4 werden im Hohelied 4,14 nochmals erwähnt, aber wofür soll das denn gut sein, außer daß sie nun mal gut riechen. Diese Frage ist nicht zu beantworten.

Aber erst einmal weiter. 

Der Garten Eden

Aus dem ersten Buch Mose wissen wir, daß 4 Flüsse das Paradies umflossen. Nachdem Adam und Eva herausgeführt worden, vom Engel Michael, ließ dieser das Wasser gefrieren. 

Als Adam nun im Sterben liegt, erfahren wir über diesen Garten noch mehr. Der Garten war aufgeteilt zwischen Adam und Eva. Dem Adam gehörten die Bäume im Osten und im Norden; der Eva die Bäume im Süden und im Westen.

Darum ging sie wohl nach Westen, um dann ihr erstes Kind zu gebären. 

Die Folgen der Sünde

Die Konsequenz: über Adam  und seinen Nachkommen kommen über den Körper 70 Plagen mit manchen Schmerzen. Vom Kopf,  den Augen und den Ohren an, bis zu den Fußnägeln, an allen Gliedern sollt ihr Qual verspüren.

Und Eva und ihre Töchter bringen den Nachwuchs unter Schmerzen zur Welt.

Eine schöne Verheißung

Wenn die Zeit gekommen ist, nicht nur um zurückzukehren, um sein Königreich auf Erden aufzurichten, sondern auch um Gericht zu halten, wird ADAM AUF DEM THRON SITZEN, und zwar auf dem Thron des Engels, der sich geweigert hat, den Menschen zu achten, zu lieben und ihn zu lieben, bzw. sich selbst zu Gott machen wollte.

Und wir kommen nun zum nächsten Buch. Auch Mose hat einiges für uns aufgezeichnet. Obwohl dieser erst in Erscheinung tritt, als er dazu berufen worden ist, das auserwählte Volk Israel von Ägypten durch die Wüste ins Gelobte Land nach Kanaan zu führen.

Der Stammbaum Adams

Neben den Söhnen, die mit Namen bekannt sind, also „Kain, Abel und Seth“ erfahren wir, daß er noch 30 weitere Söhne und 30 Töchter gezeugt hatte. Insgesamt 63 Kinder, welche sich über die Erde verteilten und Völker bildeten. 

Aber wie kamen sie zu ihren Ehepartnern? Hatten die Geschwister untereinander sich verehelicht? Das geht in diesem Buch leider noch nicht hervor.

Fehler im System

, d.h. in den Ordnungen Gottes: Zwei Engel waren zu ihrem Schutz abgestellt, und als ihre Stunde gekommen ist, um vor Gott zu stehen und diesen anzubeten, nutzte der Teufel diesen Schwachpunkt aus, und so konnte Eva verführt werden.

Hier muß ich unseren Vater im Himmel wirklich kritisieren. Er hätte besser einen Schutz rund um die Uhr einrichten sollen. D. h.  mehrere Engel, die sich abwechseln Adam und Eva zu schützen , und auch zur Stunde der Anbetung für die Engel. So daß immer der Schutz gewährleistet ist.

Diese Schwachstelle hat sich der Teufel zunutze gemacht.


Buch: Das Buch von Adam und Eva, aufgezeichnet von Mose


Copyright:  Silke Maisack