Die Schöpfungswoche

1 Mose 1 + 2


Einleitung

Den Punkt 0. Gibt es diesen überhaupt? Doch allenfalls, als der Vater im Himmel sich entschieden hat, etwas Besonderes und Einzigartiges zu erschaffen.

Doch wo fängt etwas tatsächlich an, was dann durch entsprechende Handlungen sichtbar wird?

Rate doch mal!

Na logisch!!

Im Kopf!!!

„Bereschit“  ist das erste Wort, das in der hebräischen Bibel steht.  Übersetzt wird es mit „Am Anfang / Im Anfang“.


Laß uns dieses Wort genauer unter die Lupe nehmen: 

 

בְּרֵאשִׁית

 



In diesem ersten Wort steckt die Silbe „Resch“. In der hebräischen Symbolik bedeutet der Buchstabe               ר            den Kopf des Menschen.

רֹאשׁ

 



PONS Kompaktwörterbuch S. 300

 Kopf, Haupt; Oberhaupt, Oberst; das Oberste, die Spitze, der Gipfel; Hauptstadt; Anfang;

Im Kopf entstehen die Gedanken. Meist schreiben wir diese auf Papier oder tippen sie in unseren PC, an trüben Tagen stellen wir uns visuell unseren Lieblingsort vor, um gedanklich dorthin zu reisen. Außerdem: Gedanken werden ausgesprochen.

Was er, der Vater im Himmel, ausspricht, wird Realität.

Psalm 33,6           Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes

Was wir aussprechen, wird ebenso Wirklichkeit. Daher werden wir auch gewarnt, denn es steht geschrieben:

Psalm 36,4.5          Alle ihre Worte sind falsch und erlogen, verständig und gut handeln sie nicht mehr.

                             (5)Sie trachten auf ihrem Lager nach Schaden und stehen fest auf dem bösen Weg und scheuen kein Arges.

Psalm 55,22          Ihr Mund ist glatter als Butter, und haben doch Krieg im Sinn; ihre Worte sind linder als Öl und sind doch gezückte Schwerter.

Denn die, die Unrecht und Böses im Sinne haben, bekommen ihre Quittung präsentiert:

Hosea 8,7             Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.

Achte daher darauf, was du denkst, was du sprichst!

  • Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte!
  • Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Taten!
  • Achte auf Deine Taten, denn sie werden Deine Gewohnheiten!
  • Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter!
  • Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal!

                                                                         Jüdischer Talmud

Sei daher aufrichtig und ehrlich zu dir selbst. Bitte den Vater im Himmel, Jesus oder den Hl. Geist, dir alles zu zeigen, was einer Beziehung mit dem liebenden Vater und natürlich zu dir selbst hin im Wege steht.

Die Schöpfung

Wir schauen uns gemeinsam an, was der Vater im Himmel alles geschaffen hat und sammeln alle Begriffe, die wir quasi zum ersten Mal hören,  in einer Tabelle. Wenn wir so manchen biblischen Text lesen, kommen viele Begriffe uns zunächst „abstrakt“ (ohne Bezug zur Wirklichkeit / Internet-Definition) vor. Mit Unterstützung von diversen Nachschlagewerken setzen wir uns mit diesen auseinander. Auf diese Weise  „fühlen“ wir ihnen „auf den Zahn“ und ergründen, was das mit dir und mit mir zu tun hat. Denn nicht ohne Grund steht alles für uns in der Bibel, was wir für ein verantwortliches Leben wissen müssen.

Passendes Synonym für „abstrakt“: theoretisch

Gegenteil von "abstrakt": konkret

 

(konkret  = so, dass es anschaulich, sinnlich erfahrbar ist. "Konkrete Beispiele sind besser als abstrakte Erklärungen." / Internet-Definition)

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Tag 7

Himmel

Erde

Urozean

Wasser

Dunkelheit

Licht

Tag

Nacht

Abend

Morgen

Feste

= Himmel

Wasser

Trockenes

             Land

= Erde

Sammlung des Wassers

 = Meer/e

 

Feuchtigkeit/

Dunst

 

Gras

Pflanzen

Samen

Früchte

 

Art(envielfalt)

Lichter:

2 große >

 1 größeres

1 kleineres

Sterne

 

Lebewesen im Wasser / am Himmel

 

 

 

 

 

 

Fische

Vögel

Schlange / Drachen / Seeungeheuer

 

Art(en)vielfalt

Vieh

Kriechtiere

Landtiere

Menschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Art(envielfalt)

Ruhetag

 

Thema /Bedeutung

 

Trennung

Nahrungs-

Grundlagen

 

Zeichen für bestimmte Zeiten

Soziales Verhalten

 

 


Himmel, Erde und Urozean    am Tag 1

Himmel? Erde?

Ähm, was ist das denn? Heutzutage können wir zum Glück in guten Konkordanzen nachschlagen und mittlerweile auch im Internet tatkräftig googeln. Solange wir hier in Fleisch und Blut unterwegs sind.

Also stöbern wir mal in der digitalen Konkordanz, der Multimedia-Bibel, nach weiteren Bibelstellen zu Himmel, und natürlich auch zu den anderen Begriffen, die noch kommen. Hilfreich ist auch das Arbeiten mit Synonymen (ein sprachlicher Ausdruck mit annähernd gleicher Bedeutung wie (mindestens) ein anderer Ausdruck/ Internet-Definition),  und Antonymen (ein Wort, das in der Relation des Gegensatzes zu einem anderen Wort steht /Internet-Definition). Durch diese Art der Auseinandersetzung „fühlen“ wir diesen Begriffen „auf den Zahn“, und gelangen zu einem „Aha-Effekt“ für das eigene Leben.

D. h. wir untersuchen und gehen diesen Wörtern auf den Grund.

Der Himmel

Na, dann legen wir mal los:

Himmel

hebr.   schamajim

שָׁמַיִם

 

Im hebräischen ist dem „schamajim“ der hebräische Buchstabe „He (   ה    )“  vorangestellt als Artikel für „der, die, das“. So ist zunächst nicht erkenntlich, ob nur ein Himmel geschaffen wurde oder mehrere.

Hebräer 1,10                     Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel

                                               sind deiner Hände Werk.

Hebräer 4,14                     Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel

                                               durchschritten hat, so  laßt uns festhalten an dem Bekenntnis.

Epheser 4,10                     Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles

                                               erfülle.

2 Korinther 12,2-4          Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? ich

                                                weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da

                                                wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.

       (3)Und ich kenne denselben Menschen - ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß

             ich nicht; Gott weiß es -,

       (4)der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch

            sagen kann.  

Das Lexikon zur Bibel (S. 530 III) hierzu:

„Schon z.Zt. des AT kannte die jüdische Vorstellung eine Mehrheit der Himmelsräume (schamajim ist Mehrzahl), die im späteren Judentum auf sieben Himmel festgelegt wurde. Der Bibel ist diese Zahl unbekannt, nur Paulus spricht von einem dritten Himmel (2 Kor 12,2-4)“.

Wie viele es auch geben mag, das ist letztendlich nicht so wichtig. Durch die gesamte Bibel geht’s ja um dein und mein Herz, um dich als Person, um ein Heilwerden, ein Ganzwerden.

Der Gesenius, das hebräische und aramäische Handwörterbuch (S. 842):

„Der Himmel als Wohnung Gottes“

 

Psalm 2,4            Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.         

 

Psalm 11,4          Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, des HERRN Thron ist im Himmel.

Die Erde

Untersuchen wir die Erde

Erde

hebr.   eres

אֶרֶץ

Lexikon zur Bibel (S. 296-298)

1)           Die Welt, in der wir leben, im Gegensatz zum Himmel über der Erde (1 Mose 1,1)

2)      Das trockene Land im Gegensatz zum Meer ( 1 Mose 1,10) bzw. die bewohnbare Welt ( 1 Mose 1,28)

3)      Der Boden, auf dem die Pflanzen wachsen (1 Mose 27,28)

Gesenius (S. 68)

1)           Erde, im Gegensatz zum Himmel                          1 Mose 1,1 / 2,1.4

2)      Erde, Land im Gegensatz zu Meere                       1 Mose 1,10.28

3)      Ein Land, z.B. das Land Ägypten                           1 Mose 13,10

4)      Zur Bezeichnung der Stammesterritorien, z.B.      Ri 22,21

5)      Ein Stück Land, Ackerland                                     2 Mose 23,10

6)      Erde für Erdboden                                                  1 Mose 18,2 / 19,1 / 33,3

7)      Land der Finsternis für Scheol                                Hiob 10,21

Erde, Himmel. Zwei völlig verschiedene  Bereiche, die unterschiedlicher nicht sein können. Im zweiten Satz wird uns der Zustand der Erde mitgeteilt:  wüst und leer.

Was ist denn da los? Die Erde wüst und leer. Kein Ort, auf ich gerade im Augenblick wohnen möchte. Du etwa? Willst du bereits darauf wohnen?  Und finster ist es auch noch. Der viele Staub, der in der Luft hängt, nimmt mir ganz schön die Sicht. Und Husten muß ich auch noch. Da bleibe ich doch vorerst im Himmel, bis sich wohl hoffentlich der Staubmantel, der um die ganze Kugel wabert, sich gelegt hat.

Und der Himmel? Wie sieht es denn im Himmel aus? Hier ist alles hell und klar. Kein Staubkorn stört die Sicht.Kein Staubkorn raubt mir den Atem. Und dennoch steckt hinter der Erschaffung von Himmel und Erde und allem weiteren eine Absicht vom Vater im Himmel.

Die hebräische Denkweise legt eine andere Assoziation, d. h. eine andere gedankliche Verknüpfung zugrunde als das griechische Sprachverständnis. Diese möchte ich hier in meinen Schriften vermitteln.

Himmel und Erde sind Wohnräume, auch wenn es zwei unterschiedliche sind. Der Himmel ist die unsichtbare Wohnung, die Erde die sichtbare. So weit, so klar. Legen wir die gedankliche Verknüpfung der hebräischen Denkweise zugrunde, kommen wir zu einem völlig anderen Ergebnis.

Schauen wir uns zunächst 1 Mo 1,2 an: Da kommt eine ganz wichtige Person mit ans Werk. Das ist der "Geist Gottes" , der "Geist Elohims" , auf hebr. ruach .

PONS Kompaktwörterbuch (S. 304)

·         Was einen bewegt: Atem, Geist, Sinn, Temperament, Wind

Geist, Atem, Wind. Das ist ja sehr interessant. Der Atem des Vaters im Himmel schwebt / weht über dem Urozean. Atem ist Leben, Geist ist Leben. Damit die Erde leben kann, bzw. dein und mein Herz, brauchen wir seinen Atem, seinen Geist. Der Vater im Himmel gibt sich also selbst hinein.

Der Geist ist folglich das Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Und der Geist ist das Bindeglied zwischen dem Vater im Himmel und dem Menschen. Und der Geist ist in beiden Welten daheim. Anstelle von „Erde“ können wir auch „Herz“ verwenden, noch besser das „SEiN“. SEiN hedeutet,. ich befinde mich in einem bestimmten Zustand – nämlich in einem entspannten und gelassenen Zustand. Das aber auch nur, wenn der Geist des Vaters im Himmel in meinem Leben, in meinem Dasein ein dauerhafter Mitbewohner ist. Ohne ihn ist das Leben sorgenvoller und stressiger.

Auf dieser Basis entwickelt sich unser SEiN. Und damit unser SEiN nicht mehr so wüst und leer ist, bedarf es noch des dritten Tages. Unser Herz muß genährt werden.  Am 5. + 6. Tag kommt das Sozialverhalten dazu – der Umgang mit uns selbst und mit unserem Umfeld.

Die Zeit und Zeitangaben

Noch besser ist das zu verstehen, indem wir Zeiten und Zeitangaben unter die Lupe nehmen. Ich selbst gebe zu, wenn ich die beiden Seiten „Ewigkeit / unbegrenzte Zeit“ und die begrenzten Zeiten wie Tage / Monate / Jahre etc. auf einen Nenner bringen will, mein Geist bzw. Gehirn dann ziemlich in Verwirrung gerät.

Lexikon zur Bibel S. 1280

Ewigkeit, griech. aion, im Sinne von Unendlichkeit, besonders langen Zeitabschnitt

Welchen Sinn das Wort im Einzelfall hat, muß aus dem Text erschlossen werden, doch wird klar, daß Gott selbst (1 Mo 21,33; Jes  40,28) und darum auch seinen Eigenschaften (Gnade Ps 89,3 / Barmherzigkeit 2 Chr 5,13 / Güte Ps 138,8) Ewigkeit im Sinne von Unbegrenztheit zukommt

Das gilt auch für sein Wort (1 Petr. 1,25), seine Erlösung (Jes 45,17) und sein Reich (Psalm 145,13).

Ps 89,3                 Für ewig steht die Gnade fest; du gibst deiner Treue sicheren Grund im Himmel.

 

2 Chr. 4,13          Und es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge, als hörte man eine Stimme loben und

  danken dem HERRN. Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den HERRN lobte: »Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«, da wurde das Haus des HERRN erfüllt mit einer Wolke,

 

Ps 138,8               Der HERR wird meine Sache hinausführen. HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände

  wollest du nicht lassen.

Unter die Herrschaft der Zeit gestellt ist alles Geschaffene, da es für Gott selbst keine Zeit gibt. Zeit und Ewigkeit treten aber nicht nacheinander auf, so daß sie auf einer Linie zu vereinen wären und also etwa vor der Schöpfung Ewigkeit war und nach dem Ende der Welt wieder Ewigkeit sein wird, sondern sie sind zwei verschiedene Seinsweisen, stehen für verschiedene Welten, die nebeneinander da sind und sich grundsätzlich unterscheiden als die Welt des Sichtbaren und des Unsichtbaren

(2 Kor 4,18).

2 Kor 4,18    uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

Doch ist auch diese Grenze überschreitbar: die Ewigkeit bricht in das Zeitgebunde ein.

Die Heilsgüter der Ewigkeit werden zwar dort aufbewahrt (1 Petrus1,4), doch sind sie den Erwählten schon in ihrem Erdenleben gelegt (2 Tim 1,12.14; 4,8) und Menschen können gewürdigt werden, die Zeitgrenze vorübergehend zu überschreiten ( 2 Kor 12,2-4). Sie sind dann „im Geist“ (Offb 4,2) und hören und sehen, was in keiner Sprache dieser Welt auszusprechen ist.

Die Welten der Ewigkeit und der Zeit unterscheiden sich nicht so sehr durch ihre Dauer als vielmehr durch ihren Inhalt.

Frageblock 1 > Tag 1 / Himmel u. Erde
·        Kommst du damit klar, als Kind des Vaters im Himmel in zwei Seinswelten zu leben?
·     Fühlst du dich gefangen in der Zeit, von der Zeit?
·     Welches Leben führst du? – Führst du ein Leben im Geist? Oder lebst du ohne den Geist des Vaters?
·     Lebst du schon nahe am Vaterherz?
·     Oder steht noch etwas zwischen Dir und ihm?
·     Mußt du noch dem Vater im Himmel etwas beichten und ihn um Vergebung bitten?

Jesus hat für dich die Tür zum Vater wieder geöffnet, die durch den „Sündenfall“  verschlossen wurde, indem er stellvertretend für deine Krankheiten und Missetaten ans Kreuz genagelt wurde, gestorben und am 3. Tage wieder auferstanden ist. Wir, die Menschen hatten selbst die Verbindung zum Vater im Himmel gekappt. Sein Geist hatte sich von uns zurückgezogen.

                                                              >> Lies selbst Jesaja 53 / Kolosser 2 <<                            

Erstelle dir eine Liste darüber, was es für dich bedeutet, deine Herzenstür wieder zu öffnen und dem Geist des Vaters im Himmel erlauben, wieder bei dir zu wohnen und mehr Tiefgang in deinem zu bekommen

Erstelle dir eine Liste darüber, was es für dich bedeutet, deine Herzenstür nicht zu öffnen, und dich den Segnungen und der Fürsorge des Vaters im Himmel zu verschließen

Stichworte: z.B. Fluch und Segen / Sorgen

Dann triff deine Entscheidung. Wenn du dich dagegen entscheidest, den Geist in deinem Leben wirken zu lassen, dann trägst du alleine die Konsequenzen, wenn du irgendwann ausgelaugt bist. Zieht stattdessen der Geist des Vaters in dein Leben ein, erlebst du ein kraftvolles und siegreiches Leben. Du wirst mit der Zeit immer gelassener und entspannter.

Der Urozean

Was ist das nun schon wieder? Wir stecken wieder unsere Nase(n) in unsere Nachschlagewerke:

Urozean

hebr.   tehom

תְהוֹם

 

PONS Kompaktwörter Althebräisch S. 358

1)     Urflut, Urozean, die Tiefe der See, unterirdisches Wasser, Wassermassen

2)   EN (Eigenname) einer babylonischen Chaosmacht, Tehom

 

Gesenius S. 870

1)     Das Urwasser, das Chaos                                                                    1 Mo 1,2/ Psalm 33,7

2)   Der Ozean, meistens mit Einschluß des großen Weltmeeres,       1 Mo 8,2/Jes 51,10

worauf die Erde ruht und woher alle Wasser kommen

3)   Jede große Wassermasse                                                                      Hesekiel 26,10

4)   Die Tiefen des Meeres,                                                                         Psalm 107,26

     der Erde                                                                           Psalm 71,20

Wasser

hebr.   majim

מַיִם

 

Gesenius  S. 418

Gewässer, Wasser > immer plural

Im eigentlichen Sinne:

·         das Wasser als Urstoff                                                         1 Mo 1,2.6

·         die himmlischen Gewässer                                                  1 Mo 1,7

·         der Ozean, worauf die Erde ruht                                        2 Mo 20,4 / Ps 136,6

 

in vielen Verbindungen die verschiedenen Erscheinungsformen des Wassers auf der Erde,

z.B. 

·         des Meeres                                        Jes 11,9 / Am 5,8

·         eines Flusses                                      Jes 3,8 / Jes 8,7

·         eines Teiches                                     Jes 22,9

·         eines Brunnens                                 4 Mo 20,17

·         Wasser der Sintflut                           1 Mo 7,7

·         Trinkwasser                                      5 Mo 11,11

·         Wasserschlauch                                1 Mo 21,14

·         Süßes Wasser                                    2 Mo 15,25

·         Misttümpel                                       Jes 25,10

·         Schneewasser                                   Hiob 24,19